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Lokales Breite Bürgerbeteiligung bei Wettbewerb für Königsufer in Dresden angestrebt
Dresden Lokales Breite Bürgerbeteiligung bei Wettbewerb für Königsufer in Dresden angestrebt
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11:00 01.09.2017
Am Montag hatte die Gesellschaft Historischer Neumarkt ganz konkrete Vorgaben für die Nutzung sowie die architektonische Gestaltung der Bebauung gefordert und eigene Vorschläge auf den Tisch gelegt. Quelle: GHND e.V./Arte4D
Dresden

Bei der Bebauung des Königsufers in Dresden soll eine breite Bürgerbeteiligung gesichert werden. Weitgehende Detailvorgaben für die Gestaltung und die spätere Nutzung wird es aber wohl nicht geben. Das ist der überstimmende Tenor aus dem Stadtrat nach einer Planungsrunde von Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) zum Wettbewerb „Gestaltung des Königsufer und des Neustädter Marktes“ an der Vertreter der Verwaltung, Stadträte und Ortsbeiräte am Mittwoch teilnahmen. Am Montag hatte die Gesellschaft Historischer Neumarkt ganz konkrete Vorgaben für die Nutzung sowie die architektonische Gestaltung der Bebauung gefordert und eigene Vorschläge auf den Tisch gelegt.

„Für uns ist wichtig, dass die Verwaltung, mit Raoul Schmidt-Lamontain, die qualifizierte Bürgerbeteiligung von Anfang an in das Verfahren integriert“, erklärte Thomas Löser, Fraktionschef der Grünen im Stadtrat. Dies schließe auch die Standpunkte von Fachleuten zur städtebaulichen Entwicklung und zu Blickbeziehungen und Traufhöhen ein, die bei einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt werden sollen. Am Ende müsse eine dem sensiblen Stadtraum angemessene Architektur erzielt werden, die Grünflächen und Erholungsräumen integriere.

Hendrik Stalmann-Fischer von der SPD erklärte, zur Diskussion um die Aufgabenstellung für den Architektenwettbewerb sei „die ganze Stadt aufgerufen“. Seit Fraktionskollege Vincent Drews sprach sich für eine teilweise öffentliche Nutzung des Geländes aus. Bei der Gestaltung würden „innovative Ideen der Wettbewerbsteilnehmer“ erwartet. In diesem Sinn äußerte sich auch Klaus-Dieter Rentsch von der CDU. Die Lösung, die für diese letzte unbebaute Fläche von herausragender Bedeutung gefunden wird, „muss von der Bevölkerung mitgetragen werden“. Er hofft auf eine rege Beteiligung am Wettbewerb. Sollte keine befriedigende Lösung gefunden werden, sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass es zunächst so bleibt, wie es ist.

Von Ingolf Pleil

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