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Brand verursacht, Kokain besessen, Beamte verhauen

44-Jähriger kassiert ein Jahr und Geldbuße Brand verursacht, Kokain besessen, Beamte verhauen

Dumm gelaufen, kann man nur sagen. Da hat Oliver M. wohl so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Deshalb saß der 44-Jährige am Freitag vor dem Amtsrichter. Zuerst vergaß er die Herdplatten in der Küche seiner Wohnung in Pieschen auszumachen, als er die Wohnung verließ. Das Unheil folgte auf dem Fuß.

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Quelle: dpa

Dresden. Dumm gelaufen, kann man nur sagen. Da hat Oliver M. wohl so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Deshalb saß der 44-Jährige am Freitag vor dem Amtsrichter. Zuerst vergaß er die Herdplatten in der Küche seiner Wohnung in Pieschen auszumachen, als er die Wohnung verließ. Die Platten brannten durch, entzündeten Frittierfett und das löste einen Brand aus. Die Wohnung wurde durch die starke Verrußung unbewohnbar und auch die Außenfassade wurde teilweise beschädigt – Sachschaden über 12000 Euro. Die Feuerwehr rückte an und löschte den Brand, dann kam die Polizei. Die sah sich in der Wohnung um, traf zwar den Mieter nicht an, fand dafür aber sieben Cliptütchen mit Kokain.

Als Oliver M. erschien, versuchte er zunächst die Drogen heimlich an sich zu nehmen und sich dann dünne zu machen. Vergeblich, er wurde aufgehalten. Als ihn die Beamten auf das Kokain ansprachen, versuchte es der Angeklagte blöderweise mit einem Bestechungsversuch. Er bot den Polizisten rund 350 Euro an, die er in der Wohnung hatte. Im Gegenzug sollten sie doch bitte den Mantel des Schweigens über die Sache breiten. Die Beamten lehnten danken ab und da wurde Oliver M. ungehalten und sehr rabiat. Er schlug um sich und würgte sogar eine Beamtin. Vier Polizisten waren nötig um ihn zur Räson zu bringen – drei von ihnen wurden bei der Aktion verletzt.

Wegen fahrlässiger Brandstiftung, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Beamtenbestechung wurde er gestern zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Zudem muss er eine Geldbuße in Höhe von 630 Euro an die Staatskasse zahlen.

Von Monika Löffler

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