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Lokales Brach liegender Schützenplatz wird schicke Wohngegend
Dresden Lokales Brach liegender Schützenplatz wird schicke Wohngegend
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22:42 09.09.2015

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Von christoph stephan

Früher nutzten die Dresdner die brach liegenden Flächen neben dem Gewerkschaftshaus, um wild zu parken. Heute künden große Kräne von den Vorhaben des Dresdner Bauträgers "Columbus". Voraussichtlich bis 2015 wird das Unternehmen rund 20 Millionen Euro in die Projekte am Schützenplatz investieren und mehr als 50 großzügige Wohnungen auf den Markt bringen.

Aktuell sind die Objekte Schießhaus 2 und Feigengasse 1-7 Baustelle. "Dort entstehen 25 Wohnungen und zwei Stadthäuser. Fertigstellen wollen wir das ganze bis Herbst dieses Jahres", erklärt "Columbus"-Geschäftsführer Jochen Lagerein. Nach Absprache mit der Stadt lässt seine Firma auch die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Feigengasse wiederherstellen. Sie wird als Zufahrt zu den Neubauten benötigt.

"Durch die starke Nähe zur Stadt sind alle Voraussetzungen dafür gegeben, dass die Gegend künftig viel belebter ist. Unser Anspruch ist es, aus dem Schützenplatz einen echten städtischen Platz zu machen", sagt Lagerein. Einige Vorarbeit dafür wurde bereits geleistet. So ist der direkt an das Gewerkschaftshaus angrenzende Neubau Schützenplatz 12 mit 23 Wohnungen und fünf Gewerbeeinheiten seit kurzem fertig und bis auf die Ladenflächen komplett verkauft. Davor wiederum entstand in drei Bauabschnitten zwischen 2004 und 2008 der Riegel an der Adresse Schützenplatz 1 mit 31 Wohnungen. "Es entwickelt sich alles Schritt für Schritt. Die ersten Kaufinteressierten brauchten angesichts der weitgehend toten Gegend noch viel Vorstellungskraft", betont Lagerein. "Auch für meine Firma war es am schwierigsten, in diesem unbebauten Quartier einen Anfang zu finden, weswegen sich zuvor vermutlich niemand richtig an solch ein Projekt herangetraut hat. Ich rechne fest damit, dass die Nachfrage nach Büros und Läden am Schützenplatz durch die Bebauung ganz automatisch und schon bald steigen wird."

Die Wohnungen seien zwischen 80 und 300 Quadratmeter groß. Käufer sind sowohl Eigennutzer als auch Kapitalanleger, die sie weitervermieten. Für die Wohnungen würden sich, so Lagerein, vor allem Menschen kurz vor dem Ruhestand interessieren. "Nicht wenige sind aus einem Einfamilienhaus in Ullersdorf oder Weißig herausgewachsen, weil die Kinder flügge geworden sind. Und gerade im höheren Alter schätzen die Menschen natürlich kurze Wege ins Stadtzentrum."

Mit dem Neubau der Häuser am Schützenplatz hat "Columbus" verschiedene Architekturbüros beauftragt. Die Gebäude seien zwar durchweg modern, tragen aber auch alle einen individuellen Stil in sich, erklärt Jochen Lagerein.

www.columbus-bauprojekt.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.02.2012

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