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Lokales Bismarcksäule zeigt markanteste Punkte
Dresden Lokales Bismarcksäule zeigt markanteste Punkte
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16:20 27.10.2017
Wissen, was man sieht.  Quelle: Sebastian Burkhardt
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Dresden

 Endlich wissen, was man sieht. Touristen und Besucher der Bismarcksäulein Räcknitz können beim Blick über die gesamte Stadt nun endlich auf eine umfangreiche Aussichtstafel zurückgreifen. Die erste von vier neu geplanten Platten ist am Freitag von Stadt, Wohnungsgenossenschaften und Bismarckturm-Verein eingeweiht worden.

Peter Froebel, erster Vorsitzender des Bismarckturm Dresden e.V. und JörgLange vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft präsentieren die neue Tafel. Quelle: Sebastian Burkhardt

Die rund 2500 teure und gut zwei Meter lange Tafel aus einer Gravierwerkstadt zeigt in Richtung Norden mehr als 55 markante Punkte der Stadt mit Himmelsrichtung, Namen und Entfernung an. Das reicht vom Schloss Wachwitz im Osten bis zur Friedenskirche in Löbtau. Der weit entfernteste Punkt ist der gut sichtbare Wasserturm Radebeul im mit einem Abstand von 12,6 Kilometern.

Nordseite der Bismarcksäule. Quelle: Sebastian Burkhardt

„Seit 2008 bemühen wir uns um so eine Tafel. Einer der schönsten Aussichtspunkte der Stadt wird dadurch noch spannender“, erklärt Peter Froebel, erster Vorsitzender des Bismarckturm Dresden e.V. Gesponsort wurde die Aussichtstafel von der benachbarten Wohnungsgenossenschaft „Glückauf“ Süd Dresden, die sich in Zusammenarbeit mit dem städtischen Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft und dem Verein seit 2003 um die Erhaltung des Aussichtsdenkmals kümmert. Vor allem Schmierereien müssen immer wieder aufwändig entfernt werden. 2008 wurde der Turm saniert, seit dem führen 128 Stufen auf die Aussichtsplattform, von der aus man problemlos und umfänglich über ganz Dresden und die Region blicken kann.

Südseite der Bismarcksäule. Quelle: Sebastian Burkhardt

Rund 15 000 Gäste jährlich verzeichnet der Turm, der immer zwischen Donnerstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist und ehrenamtlich vom Verein betrieben wird. Eintritt kostet der Besuch des 23 Meter hohen Turms nicht. „Wir wollen niemandem die schöne Aussicht verwehren“, so Froebel. Er ist auch zuversichtlich, gemeinsam mit der WGS in den nächsten Jahren drei weitere Tafeln für die übrigen Himmelsrichtungen anfertigen zu lassen. „Vor allem der Blick in Richtung Sächsische Schweiz offenbart viel Potential und markante Punkte“, so der Vereinsvorsitzende. Eine neun Jahre alte Tafel in Richtung Süden existiert bereits, ist aber auf Grund der Witterung nicht mehr lesbar.

Die Bismarcksäule nahe der Südhöhe in Dresden Räcknitz besteht aus Sandstein und wurde 1906 eröffnet. Sie stammt aus der Feder des Architekten Wilhelm Kreis und zeugt vom „Denkmalboom“ um 1900 vor allem über den Bismarckmythos. Von Ende Dezember bis Ende Februar bleibt der Turm geschlossen, am 24. Dezember ist er jedoch geöffnet. „Einen Besuch hier kann man wunderbar mit einer Wanderrunde zu den Aussichtspunkten am Hohen Stein und am Fichteturm verbinden“, so Froebel

Von Sebastian Burkhardt

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