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Lokales Bischofsweg bekommt an Kreuzung mit Königsbrücker Straße Radlerspur
Dresden Lokales Bischofsweg bekommt an Kreuzung mit Königsbrücker Straße Radlerspur
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18:10 13.07.2017
Es wird noch Jahre dauern, bis Radler auf dem Bischofsweg ein einfacheres Leben haben.  Quelle: dpa
Dresden

Eine gute und eine schlechte Nachricht hat Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) für Radler. Die gute: Die vom Fahrradclub ADFC geforderte Radlerspur am Bischofsweg ist in den neuen Plänen für die Umgestaltung der Kreuzung Königsbrücker Straße/Bischofsweg eingetragen. Die konkreten Pläne sollen im Herbst vorgestellt werden. Wenig später sollen dann auch alle Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren für die Sanierung der Königsbrücker Straße eingereicht werden, zu dem der Kreuzungsumbau gehört. Geht man von zwei Jahren Genehmigungszeit und einem Jahr für die Ausschreibung aus, könnte frühestens 2021 gebaut werden.

Noch später könnten sich die Verhältnisse am Bischofsplatz aufhellen. Dort haben zwei Radlerinnen innerhalb kurzer Zeit bei Unfällen schwere Verletzungen erlitten. Trotzdem hält Schmidt-Lamontain nichts von der geforderten provisorischen Asphaltspur auf dem Straßenpflaster, die Radlern das Leben leichter machen soll. Grund: Sie ist zu teuer. Der Baubürgermeister spricht von einem sechsstelligen Betrag. Da der Bischofsplatz und damit das marode Straßenpflaster nach Sanierung der Königsbrücker Straße umgebaut werden soll, würde die Ausgabe nicht lohnen. Die Grüne Stadtratsfraktion sieht das anders, bringt einen Antrag in den Stadtrat ein, der das Provisorium fordert. Wenn der Stadtrat diesem folge, müsse er auch sagen, welches andere Vorhaben gestrichen wird, fordert Schmidt-Lamontain.

Von uh

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