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Lokales Bilanz des Ordnungsamtes: Raser zahlen eine Million mehr
Dresden Lokales Bilanz des Ordnungsamtes: Raser zahlen eine Million mehr
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07:30 29.08.2018
Auf der Waldschlößchenbrücke blitzt es besonders häufig. Quelle: dpa-Zentralbild
Dresden

Raser und Rotlichtsünder haben im vergangenen Jahr Verwarn- und Bußgelder in Höhe von 4,056 Millionen Euro an die Stadtkasse gezahlt. Diese Bilanz legte jetzt Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU) auf Anfrage von Stadtrat Franz-Josef Fischer (FDP/Freie Bürger) vor. Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Jahr 2016, in dem rund drei Millionen Euro Strafzahlungen in die Stadtkasse flossen.

Laut Sittel wurden 2017 bei der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung der Landeshauptstadt und der Polizei 81 100 Verfahren gegen Kraftfahrer eingeleitet. Die Einnahmen aus den Verstößen würden sich auf 2,1 Millionen Euro belaufen. 2016 waren es noch 48 700 Verfahren und 1,4 Millionen Euro Einnahmen bei mobilen Geschwindigkeitskontrollen. Es wird offenbar wieder ungemütlicher auf Dresdens Straßen für Kraftfahrer, die gerne mal etwas schneller als erlaubt unterwegs sind.

Die 24 stationären Überwachungsanlagen haben 97 034 Mal ausgelöst. Da aber nicht jedes Auslösen in einem Verfahren mündet, wurden letztlich 76 948 Verfahren registriert. Die Folge waren Verwarn- und Bußgelder in Höhe von 1,956 Millionen Euro. 2016 hatte das Ordnungsamt Einnahmen in Höhe von 1,583 Millionen Euro registriert, 2015 betrug die Zahl 1,752 Millionen Euro.

Sechs der stationären Messanlagen lieferten im vergangenen Jahr Einnahmen jenseits der 100 000 Euro, so Sittel. Unangefochtner Spitzenreiter ist die Anlage auf der Waldschlößchenbrücke, die die Kraftfahrer in Richtung Altstadt ins Visier nimmt. 516 480 Euro gingen den Kraftfahrern an dieser Stelle verloren. 2016 mussten die Autofahrer nur 409 344 Euro „Brückenmaut“ zahlen. Auf Platz zwei folgt das Messgerät kurz hinter der Autobahnabfahrt Hellerau auf der Radeburger Straße, das Verstöße im Gesamtwert von 262 995 Euro auf Film bannte. 2016 lag der Ertrag hier noch bei 201 732 Euro.

Der Blitzer auf der Bautzner Straße in Höhe Elbschlösser sorgte für 183 675 Euro (2016: 140 446 Euro), 150 115 Euro brachte die Anlage auf der Waldschlößchenbrücke in Richtung Neustadt (2016: 116 368 Euro). 121 305 Euro zahlten Kraftfahrer, die an der Maxim-Gorki-Straße in Richtung Hansastraße erwischt wurden (2016: 111 106 Euro) und 103 410 Euro brachte die Anlage auf der Würzburger Straße i Richtung Chemnitzer Straße ein.

Die wenigsten Verstöße wurden im vergangenen Jahr auf der Marienberger Straße in Richtung Altenberger Straße geahndet. 348 Verfahren brachten nach Sittels Angaben 7645 Euro in die Stadtkasse.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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