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Lokales Bezahlbares Wohnen hat für die Dresdner höchste Priorität
Dresden Lokales Bezahlbares Wohnen hat für die Dresdner höchste Priorität
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15:00 09.01.2018
 Es bleibt dabei: Die wichtigste Aufgabe der Lokalpolitik ist es, für bezahlbares Wohnen zu sorgen. Quelle: dpa
Dresden

 Es bleibt dabei: Die wichtigste Aufgabe der Lokalpolitik ist es, für bezahlbares Wohnen zu sorgen. Auf einer Prioritätenliste, die das Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden für das 102. DNN-Barometer erarbeitet hat, erklärten 96 Prozent der 502 Befragten bezahlbares Wohnen zu einer wichtigen Aufgabe – 72 Prozent zu einer sehr wichtigen und 24 Prozent zu einer eher wichtigen. Nur vier Prozent halten die Thematik für eher unwichtig. Niemand meinte, dass bezahlbares Wohnen völlig unwichtig ist. Das Thema liegt seit 2014 auf dem ersten Rang.

Der Bau von Schulen und Kindertagesstätten ist ebenfalls für 96 Prozent eine wichtige Aufgabe der Kommunalpolitik, 67 Prozent halten sie für sehr wichtig und 29 Prozent für eher wichtig. Vor einem Jahr lag der Wert für diese Aufgabe noch bei 93 Prozent. Auf Rang drei steht die Aufgabe „Mehr mit den Bürgern reden“, die für 57 Prozent sehr wichtig und für 36 Prozent eher wichtig ist. Im Dezember 2016 lag dieses Thema noch mit 63 beziehungsweise 33 Prozent gemeinsam mit bezahlbarem Wohnen auf dem Spitzenplatz.

Der Ausbau der Spitzenforschung ist für 91 Prozent der Befragten ein wichtiger Auftrag an die Kommunalpolitik (36 % und 55 %), der Ausbau der Angebote für sozial Schwache steht für 90 Prozent (50 % und 40 %) weit oben auf der Skala. Die Ansiedlung neuer Unternehmen nehmen 45 Prozent als sehr wichtige und 43 Prozent als eher wichtige Aufgabe für die Kommunalpolitik wahr.

Ein ausgeglichener städtischer Haushalt hat dagegen bei den Befragten an Bedeutung verloren. In Zeiten von Negativzinsen setzen nur noch 86 Prozent (36 % und 50 %) darauf, dass die Stadt nur das Geld ausgibt, das sie auch einnimmt. Vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei 93 Prozent (53 % und 40 %). Die Sanierung der Straßen hat zwar mit 84 Prozent einen Prozentpunkt im Vergleich zu 2016 verloren, aber aktuell sehen 45 Prozent die Verkehrsinfrastruktur als sehr wichtige Aufgabe an, 2016 waren es nur 37 Prozent. Für eher wichtig halten jetzt 39 Prozent den Straßenbau, 2016 waren es 48 Prozent.

Vor einem Jahr waren 91 Prozent der Dresdnerinnen und Dresdner der Auffassung, dass die Dresdner Lokalpolitik vor der wichtigen Aufgabe steht, für ein gutes Image der Landeshauptstadt in Deutschland und der Welt zu sorgen. Dieser Wert ist aktuell auf 79 Prozent abgestürzt. Die Integration von Flüchtlingen sehen 76 Prozent als wichtige Aufgabe an, vor einem Jahr waren es noch 86 Prozent.

Auf dem elften und letzten Platz kam die Aufgabe „Stärkere Förderung von Kunst und Kultur“ ein – nur 70 Prozent halten sie für wichtig. Ganze 19 Prozent sehen in der Kunst- und Kulturstadt Dresden die stärkere Förderung von Kunst und Kultur als sehr wichtig an, 51 Prozent als eher wichtig. 27 Prozent meinen dagegen, eine stärkere Unterstützung sei eher unwichtig, drei Prozent bezeichneten das als völlig unwichtig.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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