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Bettina Bunge in ihrem letzten Interview vor dem Weggang

„Der Abschied bewegt mich sehr“ Bettina Bunge in ihrem letzten Interview vor dem Weggang

Nach acht Jahren an der Spitze der Dresden Marketing GmbH (DMG) zieht es Bettina Bunge gen Norden. Ab dem 1. November zeichnet die 49-Jährige für die touristische Vermarktung Schleswig-Holsteins verantwortlich. Zum Abschied stand sie noch einmal für ein Kurzinterview zur Verfügung.

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Nach acht Jahren verlässt Bettina Bunge Dresden.

Quelle: Sven Doering / Agentur Focus

Dresden. Nach acht Jahren an der Spitze der Dresden Marketing GmbH (DMG) zieht es Bettina Bunge gen Norden. Ab dem 1. November zeichnet die 49-Jährige für die touristische Vermarktung Schleswig-Holsteins verantwortlich. Zum Abschied stand sie noch einmal für ein Kurzinterview zur Verfügung.

DNN: Am Donnerstag ist Ihr letzter offizieller Arbeitstag. Dennoch werben Sie noch immer voller Herzblut für Dresden. Wie schwer fällt Ihnen der Abschied?

Bettina Bunge: Sehr schwer, weil ich mich hier auch so wohlfühle. Im Juni 2009 bin ich allein nach Dresden gezogen, ich kannte niemanden. Aber ich wurde sehr herzlich willkommen geheißen und kenne jetzt gefühlt die halbe Stadt. Als die Dresdner von meiner Entscheidung erfahren haben, nach Kiel zu ziehen, haben sie geweint, sie waren traurig oder enttäuscht. Sie reagierten immer emotional. Das bewegt mich wirklich sehr. Es war eine Ehre für mich, diese Aufgabe acht Jahre lang zu machen, auch wenn es auch anstrengende Momente gab und es manchmal nicht leicht war, weiterhin für diese Stadt zu kämpfen.

Warum zieht es Sie trotzdem nach Schleswig-Holstein?

Ich bin in Lüneburg geboren und habe in Hamburg gearbeitet. Es besteht also eine Affinität zum Norden. Außerdem reizt mich die Herausforderung, ein ganzes Bundesland touristisch zu vermarkten. Ich werde im November 50 Jahre alt und freue mich auf die neue Verantwortung. Den Kontakt zu Dresden werde ich aber halten, am 28. Oktober bin ich zum Beispiel zur Hope Gala schon wieder in der Stadt.

Gibt es etwas, was Sie nicht an Dresden vermissen werden?

Ich hätte mir manchmal gewünscht, dass es weniger Gegeneinander, weniger Streit gegeben hätte. Die Dresdner können dankbar für ihre Stadt sein und sollten das gemeinsam vertreten.

 

Von Christin Grödel

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