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Lokales Betrügerische Anweisungen aus China
Dresden Lokales Betrügerische Anweisungen aus China
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17:58 14.07.2017
Die Dresdner IHK warnt ihre Kammermitglieder vor Anrufen aus China: Immer öfter seien Betrüger am Werk, die Bestellungen vorgaukeln und für angeblich nötige Geschäftsreisen Geld kassieren wollen. Quelle: dpa
Dresden

Immer öfter bekommen Mittelständler in und um Dresden unseriöse Anrufe aus China. Darauf weist die Industrie- und Handelskammer Dresden hin, bei der vermehrt Anfragen von Unternehmen dazu eingehen. Bei ihren Anrufen tarnen sich die Betrüger mit verschiedenen Firmennamen und stellen umfangreiche Orders in Aussicht. Zum Abschluss der entsprechenden Verträge, so die IHK, werden die deutschen Empfängerfirmen schließlich gebeten, kurzfristig nach China zu reisen und vorab Zahlungen für angeblich notwendige Kommissionen, Notargebühren oder Garantien zu leisten.

Auch beim Online-Shopping mehren sich die Betrugsfälle, teilt die Kammer mit. Wenn Einzelhändler oder Existenzgründer bei Internetrecherchen auf extrem günstige Angebote eines Online-Warenanbieters stoßen und in Vorkasse gehen, erhielten sie in der Regel Produktfälschungen oder gar keine Waren, hieß es.

Dresdens IHK-Sprecher Lars Fiehler verweist darauf, dass der größte Teil geschäftlicher Anfragen aus China seriös sei. Doch die Häufung der Betrugsfälle legte den Verdacht nahe, dass berufsmäßig agierende Gruppen bei ausländischen Firmen schlicht abkassieren wollen. Wenn bei Kammermitgliedern der Verdacht aufkomme, es handle sich um solche Anfragen, empfiehlt Fiehler eine Meldung an den Export-Scout der IHK Dresden, Stefan Lindner. Der ist zu erreichen unter Tel.: 0351/2802-182 bzw. unter lindner.stefan@dresden.ihk.de.

Von Barbara Stock

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