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Lokales Betrüger zeigte sich selbst bei der Polizei an
Dresden Lokales Betrüger zeigte sich selbst bei der Polizei an
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10:16 04.12.2015
Quelle: dpa
Dresden.

"Vorbestraft bis unter die Hutkrempe", nannte es Richter Roland Wirlitsch. Gestern saß der 30-Jährige wieder einmal auf der Anklagebank des Amtsgerichts. Die Staatsanwaltschaft warf ihm Betrug vor. Er soll 2013 Handys im Internet angeboten, das Geld kassiert, aber nicht geliefert haben. Das ging auch nicht, denn die Handys gab es nicht. Ein Jahr später bestellte er bei mehreren Firmen Druckerpatronen, Audio- und Videotechnik, Software und Kleinmöbel für insgesamt 15 700 Euro. Allerdings waren seine Konten leer - zahlen konnte er nicht.

Martin K. räumte alles ein. Wenn er etwas haben wolle, würde er es sich einfach bestellen. "Ich weiß nicht, ob das Kaufsucht ist? Ich habe einen Antrag auf Therapie gestellt. Es kann nicht so weiter gehen, es muss ein Ende haben", erklärte er. Was den Fall mit den Handys betrifft, hat er sich übrigens selbst bei der Polizei angezeigt, was ihn aber nicht hinderte, danach wieder zu betrügen.

Sein Strafregister fiel ihm gestern auf die Füße. Wirlitsch verurteilte ihn zu einem Jahr und zehn Monaten ohne Bewährung, die sei bei den Vorstrafen nicht mehr drin gewesen. Verteidiger Ulf Israel kündigte Berufung an.

Monika Löffler

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