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Beseitigung von Sturmschäden in vollem Gange

Großer Garten Dresden Beseitigung von Sturmschäden in vollem Gange

Der Sturm am letzten Oktoberwochenende hat im Großen Garten in Dresden enorme Schäden hinterlassen, an deren Beseitigung derzeit intensiv gearbeitet wird. Das etwa 1,8 Quadratkilometer große Areal sei – wenn man die Gärten der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen in der Region Dresden vergleiche, besonders schwer betroffen, sagt Uwe Sandner, Gartenbereichsleiter Mittelsachsen.

Umgestürzter Baum im Großen Garten.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden.  Der Sturm am letzten Oktoberwochenende hat im Großen Garten in Dresden enorme Schäden hinterlassen, an deren Beseitigung derzeit intensiv gearbeitet wird. Das etwa 1,8 Quadratkilometer große Areal sei – wenn man die Gärten der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen in der Region Dresden vergleiche, besonders schwer betroffen. Das erfuhren wir von Uwe Sandner, Gartenbereichsleiter Mittelsachsen.

Herwart traf den Großen Gartren besonders heftig. Vier große Bäume riss der Sturm um, Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Jetzt wird auf Hochtouren an der Beseitigung der Schäden gearbeitet.

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 „Zum einen war die Windintensität im Stadtgebiet Dresden mit am höchsten. Zum anderen hat das natürlich auch mit dem Alter des Baumbestandes in der denkmalgeschützten Anlage zu tun.“ Die alten Bäume haben ausladende Kronen, trugen noch einen großen Teil ihrer Blätter, so dass die Windlast sehr hoch war. Auch Hohlräume im Stamm – für Vögel und Insekten Lebensraum – werden bei solchen Witterungsunbilden zum Problem.

Vier große, alte Bäume warf der jüngste Sturm im Großen Garten um bzw. knickte sie im Stammbereich ab. So fiel zum Beispiel eine alte Eiche auf die Hauptallee zwischen Palaisteich und Karcherallee. „Bei 60 bis 70 weiteren Bäumen – vornehmlich Eichen und Ahornen – gab es Astabwürfe bzw. Kronenabbrüche“, so Sandner. Zum Glück seien keine Personen zu Schaden gekommen. Auch der Sachschaden halte sich in Grenzen. Die Kosten für die Beseitigung des abgebrochenen Holzes und die erforderlichen Aufwendungen für Neupflanzungen sind noch nicht beziffert.

Gärtner und Baumpfleger haben jedenfalls noch eine Weile zu tun, um das Holz wegzuräumen, Bruchstellen nach- beziehungsweise angeknickte Äste auszusägen und überhaupt den Baumbestand im Großen Garten zu kontrollieren. Spazierengehen kann man im grünen Herz Dresdens trotzdem, versichert Uwe Sandner. Natürlich sollte man auf den Wegen bleiben und eventuelle Absperrungen respektieren.

Probleme, das Bruchholz zu entsorgen, hat der Schlösserbetrieb nicht. Einen Teil nehme der Dresdner Zoo ab, der Zweige verfüttere bzw. mit stärkeren Ästen und Stämmen Tiergehege ausgestalte, erzählt Sandner. Auch Künstler hätten sich schon gemeldet, die Baumstämme liebend gerne abnehmen.

Alte Bäume an historischen Standorten würden auf jeden Fall ersetzt, versichert der Gartenbereichsleiter. Aber das sei nicht von heute auf morgen zu machen, „die Maßnahmen bedürfen längerer Vorbereitung“. Abgesehen vom Abgleich mit historischen Gartenplänen und dem Einholen der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung gelte es auch den Standort für eine Neupflanzung entsprechend vorzubereiten. „So muss der Stubben ausgefräst werden und frischer Boden rein.“

Von Catrin Steinbach

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