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Beschuldigter im Infinus-Prozess berichtet von Risikogeschäften

Erste Aussage Beschuldigter im Infinus-Prozess berichtet von Risikogeschäften

Im Betrugsprozess gegen sechs frühere Manager des Infinus-Finanzkonzerns hat einer der Beschuldigten ausgesagt. Der 48-Jährige war zunächst Prokurist und später im Vorstand tätig.

Dresden. Im Betrugsprozess gegen sechs frühere Manager des Infinus-Finanzkonzerns hat einer der Beschuldigten ausgesagt. Der 48-Jährige, der zunächst Prokurist und später im Vorstand war, gab am Montag an, dass über ein Firmengeflecht Wertpapiere oder sogenannte Nachrangdarlehen mit hohen Renditeversprechen ausgegeben und durch immer neue Abschlüsse oder Eigengeschäfte bedient wurden. Laut Staatsanwaltschaft haben die Angeklagten ein Schneeballsystem betrieben. Fünf Männern wird gewerbsmäßiger Bandenbetrug im besonders schweren Fall und Kapitalanlagebetrug vorgeworfen. Gegen einen Beschuldigten wird wegen Beihilfe verhandelt.

In der Anklage geht es um das Geld von rund 22 000 Anlegern mit einem Volumen von 312 Millionen Euro. Der 48-Jährige hatte schon im Zuge der Ermittlungen umfangreich berichtet und war im Februar 2014 auf freien Fuß gekommen. Die Mitangeklagten sitzen seit November 2013 in Untersuchungshaft.

dpa

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