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Beratungszentrum will Arbeit vor ausbauen

Stadt unterstützt Verbraucherschützer in Dresden wieder finanziell Beratungszentrum will Arbeit vor ausbauen

Nach fünf Jahren ohne Zuwendung unterstützt die Stadt Dresden das Beratungszentrum Dresden der Verbraucherzentrale Sachsen jetzt wieder finanziell. 2017 und 2018 stehen jeweils 10 000 Euro zur Verfügung. Die Verbraucherschützer wollen das Geld nutzen, um die Arbeit vor Ort auszubauen.

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Quelle: dpa

Dresden. Das Beratungszentrum Dresden der Verbraucherzentrale Sachsen bekommt in den kommenden zwei Jahren finanzielle Unterstützung von der Stadt Dresden. Mit der Verabschiedung des städtischen Doppelhaushalts 2017/2018 stehen 10 000 Euro pro Jahr für die Arbeit vor Ort zur Verfügung.

Bei den Verbraucherschützern ist die Freude groß, denn die Stadt Dresden hatte die kommunalen Zuwendungen im Jahr 2012 eingestellt. Das war ein schmerzlicher Einschnitt für den Verein. Dieser finanziert sich neben selbst erwirtschafteten Einnahmen primär aus Geldern des Freistaates und des Bundes sowie kommunalen Mitteln.

„Besonderer Dank gilt hier der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Mit Hilfe ihrer Koalitionspartner haben sie die Änderung im städtischen Haushalt herbeigeführt“, freut sich Vorstand Andreas Eichhorst von der Verbraucherzentrale Sachsen. Die Entscheidung sende ein starkes Signal für den Verbraucherschutz in der Landeshauptstadt, heißt es in einer Mitteilung. „Mit den städtischen Mitteln können wir nun zentrale Projekte vor Ort angehen.“

Das Beratungszentrum Dresden werde die finanziellen Mittel nun nutzen, um sogenannten sensiblen Verbrauchergruppen mehr Information und Aufklärung bieten zu können. Gemeint sind damit Heranwachsende, Berufsanfänger, Senioren und Migranten, die sehr spezifische Fragen haben. Auch die Verbraucherbildung für Jung und alt soll erweitert werden. „Wir arbeiten bereits sehr gut mit der Stadtbibliothek zusammen“, so Robert Hoyer, Leiter der Verbraucherzentrale in Dresden. „Wir wollen aber auch unsere Kontakte zu Schulen, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen ausbauen und dort stärker präsent sein. Mit noch bedarfsgerechteren Angeboten erreichen wir mehr Menschen und können beispielsweise mit Hilfe unserer Energieberatung zur Senkung von Energiekosten beitragen.“

Für das Jahr 2016 rechnet das Beratungszentrum Dresden, das seinen Sitz am Fetscherplatz hat, wieder mit 5500 durchgeführten Verbraucherberatungen in Sachen Recht, Finanzen, Energie und Ernährung. Hinzu kommen Vorträge und Workshops, Auftritte auf Messen, Aktionstage, Ausstellungen, Infostände und vieles andere mehr, die der Aufklärung der Verbraucher dienen.

Besonders beschäftigt haben die Experten des Beratungszentrums in Dresden im zurückliegenden Jahr Abofallen im digitalen Bereich, Wucherpreise bei Dienstleistungen wie Schlüsseldiensten und Teppichreinigung und der Kampf gegen falsche Gesundheitsversprechen sowie „schamlose Kaltakquise am Telefon und Abzocke älterer Menschen mit teuren Nahrungsergänzungsmitteln der MGN GmbH aus Dresden“, wie es in einer Mitteilung der Verbraucherzentrale heißt (DNN berichtete). Sehr gefragt bei Verbrauchern seien auch Beratungen zu Heiz- und Stromkostenabrechnungen und die Energieberatung vor Ort, um Einsparpotenziale festzustellen.

www.verbraucherzentrale-sachsen.de/dresden

Von Catrin Steinbach

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