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Lokales Benefizregatta hilft Dresdner Krebspatienten
Dresden Lokales Benefizregatta hilft Dresdner Krebspatienten
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10:44 19.07.2018
Bernd Licker vom Ruderverein, DIU-Präsidentin Irene Schneider-Böttcher und Susanne Engmann von der Uniklinik (r.) neben dem Gig-Boot im WTC Dresden. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Dank ihrer Hilfe werden Patientenprojekte mit bis zu 30.000 Euro gefördert: Bei der achten Benefizregatta von „Rudern gegen Krebs“ in Dresden paddeln über 90 Vereine, Unternehmen und Initiativen am 15. September um die Wette. 200 Euro der Startgebühr sowie 70 Prozent des kulinarischen Verkaufs und der Tombolaerlöse werden an den Veranstalter, die Stiftung Leben mit Krebs Dresden, gespendet.

Das Bootrennen über 300 Meter wird auf der Elbe am Blauen Wunder neben dem Sportzentrum Blasewitz ausgetragen. Die Benefizveranstaltung, die Deutschlandweit initiiert wird, findet dann zum insgesamt 100. Mal statt und feiert somit ein großes Jubiläum in der Landeshauptstadt. Zur Erinnerung an den bevorstehenden Ehrentag ist eines der hölzernen Rennboote bis zum 15. September im World Trade Center ausgestellt.

Koordinatoren der Dresdner Regatta sind seit 2005 die Uniklinik und die International University (DIU). Dank ihres Engagements finanzierte die Stiftung Leben mit Krebs Dresden im vergangenen Jahr vier Therapiebegleitende Projekte für rund 300 Betroffene. So konnten Brustkrebspatientinnen Yoga lernten, Krebserkrankte Kinder in Kooperation mit dem Sonnenstrahl e.V. eine Kunsttherapie durchlaufen und weitere Tumorpatienten Ernährungsberatungen oder ein Fitnesstraining für schwache Muskeln nach der Strahlenbehandlung erhalten.

Fotorückblick: Rudern gegen Krebs 2017

Hunderte Dresdner legen sich an diesem Samstag für den guten Zweck in die Riemen. 440 Ruderer wurden zur siebenten Auflage von „Rudern gegen Krebs erwartet.

Zur Vorbereitung des diesjährigen Wettkampfs trainieren die Vierer-Mannschaften bis zu vier Mal mit dem Sächsischen Elbe-Regattaverein, der die Ruderer ausbildet und die sogenannten Gig-Boote zur Verfügung stellt. Im Vergleich zu Rennruderbooten haben diese eine bessere Lagestabilität und Robustheit, sind gleichzeitig aber auch schwerer und langsamer. Die Teilnehmer rudern in den extrem schlanken Holzkähnen beidseitig und sitzen entgegen der Fahrtrichtung. Sie benötigen – außer des Trainings – keine sportlichen Vorkenntnisse. „Der gute Zweck und Spaß steht im Vordergrund. Die Mannschaften sind motiviert, sich gesellschaftlich zu engagieren, aber auch ehrgeizig, ihren Teamgeist zu stärken“, erklärt DIU-Präsidentin Irene Schneider-Böttcher.

106 Boote gingen 2017 an den Start, in diesem Jahr werden es voraussichtlich nur 90 sein. Unter ihnen warten noch 28 Mannschaften auf einen Trainingsplatz. Grund dafür seien fehlende Trainingskapazitäten, weil ein Verein nach Umbaumaßnahmen als Rudererausbilder weggefallen sei. „Trotzdem versuchen wir natürlich, möglichst viele Boote antreten zu lassen“, meint Susanna Engmann vom Veranstaltungsmanagement der Uniklinik.

Die diesjährige Anmeldefrist ist bereits am 8. Juli abgelaufen. In nur wenigen Wochen waren die Startplätze vergeben. Da die Startmöglichkeiten für Ruderboote aus Platz- und Sicherheitsgründen begrenzt sind, werden Sponsorenpartner und Spender zur weiteren Förderung gesucht. Jedes Engagement ist willkommen – Nähere Informationen gibt es über Susanne Engmann unter der Nummer 0351 / 458 5046 oder E-Mail: rudern-gegen-krebs@uniklinikum-dresden.de. Die Veranstalter hoffen, dass viele Zuschauer am 15. September kommen, mitspenden und die Teilnehmer tatkräftig anfeuern werden.

Rudern gegen Krebs

Termin: 15. September 2018 am Blauen Wunder, Oehmestraße 1

Rennstrecke: 300 bis 350 Meter

Veranstalter: Stiftung Leben mit Krebs; Koordinatoren: Uniklinik Dresden/ International University, Ausrichter: Sächsischer Elbe-Regattaverein

Kategorien: Frauen/Männer/Mixed, Rennen der Stiftung, Meisterklasse, Klinikcup

Bootsklassen: Gig-Doppelvierer

Startgebühr: 300 Euro, davon 200 Euro Spende und 100 Euro Aufwandskosten

Für Zuschauer: Unterhaltungsprogramm, Tombola, Kulinarische Stände

Schirmherrinnen: Sozialministerin Barbara Klepsch, Ehemalige Oberbürgermeisterin Helma Orosz

Von Katharina Jakob

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