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Lokales Bei der Eisenbahn frieren Toiletten und Waschbecken ein
Dresden Lokales Bei der Eisenbahn frieren Toiletten und Waschbecken ein
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22:35 09.09.2015

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"Uns bereiten die Temperaturen Sorgen, weil die Störungen an den Zügen zunehmen." Es handele sich insbesondere um kundenwirksame Störungen: "Wir bekommen zunehmend Beschwerden über die niedrigen Temperaturen in den Zügen", so der Bahnsprecher.

Schuld daran seien die kombinierten Klima-Heizungsanlagen, die nicht unbedingt darauf ausgelegt seien, bei zweistelligen Minusgraden das Innere der Züge auf plus 20 Grad Celsius zu erhitzen. "Da stoßen wir einfach an Grenzen." Probleme würden bei einigen Heizungen auch durch den Dauerbetrieb auftreten. "Sie laufen permanent rund um die Uhr, bis sie dadurch kaputt gehen", erklärte der Bahnsprecher. Er empfehle allen Reisenden, nicht auf kuschelig warme Bahnabteile zu setzen und sich mit geeigneter Bekleidung auszustatten.

In den vergangenen Tagen habe es auch mehrfach Probleme mit eingefrorenen Toiletten und Waschbecken gegeben - ebenfalls äußerst unangenehm für die Reisenden. Diese Störungen konnten meist im Bahnbetriebswerk Dresden Altstadt an der Zwickauer Straße behoben werden, wo die Bahn zwei Aufwärmzelte aufgebaut habe. In den Zelten werden die Züge so erwärmt, dass die eingefrorenen Sanitäranlagen wieder in Schwung gebracht werden. Gleichzeitig kann die Technik in den Zelten trotz der eisigen Temperaturen gewaschen werden.

Auch den Bahnmitarbeitern fordern die eisigen Temperaturen alles ab - zum Beispiel hat das Unternehmen Frostwachen eingerichtet. Diese Mitarbeiter müssen rund um die Uhr kälteempfindliche Bauteile an den Zügen kontrollieren. "Wir hoffen auf Temperaturen um den Gefrierpunkt", meinte Böhnisch. "Das würde uns wirklich helfen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.02.2012

Thomas Baumann-Hartwig

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