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Lokales Baustelle Augustusbrücke – Nächste Vollsperrung am Terrassenufer
Dresden Lokales Baustelle Augustusbrücke – Nächste Vollsperrung am Terrassenufer
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10:00 28.06.2018
Bauarbeiten auf der Augustusbrücke. In der Neustädter Rampe wurde ein Teil einer historischen Brücke entdeckt.. Quelle: Jürgen-M. Schulter
Dresden

Im Zuge der umfassenden Sanierung an der Augustusbrücke kündigt sich die nächste Vollsperrung des Terrassenufers an. Vom 13. Juli bis zum 16. Juli wird die Straße voraussichtlich das nächste Mal nicht zu befahren sein, teilt die Stadtverwaltung mit. Grund dafür sind die Arbeiten am ersten Brückenbogen auf Altstädter Seite. Dort wurde Mitte Juni bei der letzten Sperrung des Terrassenufers das Traggerüst demontiert, das für den Neuaufbau des zuvor abgerissenen Bogens benötigt wurde. Derzeit sind die Arbeiter noch damit beschäftigt, die Form zu beseitigen, die dem Gussbeton des Ersatzbaus die historische Kassettenstruktur verleihen sollte. Diese ist in großen Teilen schon zu erkennen.

Fotorückblick: Die Augustusbrücke vor der Sanierung

Am 18. April geht es los: Die Augustusbrücke wird saniert. Wir haben uns zuvor noch einmal auf der Brücke umgesehen.

Am nächsten Sperrwochenende sollen die Arbeiter mit der Endbearbeitung der Bogenunterseite beginnen. Dabei ist es Ziel, die oberflächliche Schicht aus Zementleim abzutragen, um den Beton und insbesondere die in ihn eingebettete Körnung freizulegen. Das soll ihm die gleiche Oberflächenstruktur verschaffen wie an den Bestandsbogen der Brücke. Gleichzeitig wird an der Oberseite des Bogens weiterer Beton aufgebracht.

Sonst sind die Arbeiter auf der Brücke weiterhin damit beschäftigt, die Sandstein-Gesimse für die Brüstung zu versetzen. Gleichzeitig werden erste Fußgästen für die Beleuchtung der Brücke eingebaut und Fußplatten für die Fahrleitungsmasten gesetzt.

Ein Zeitzeuge der Stadtgeschichte sorgt derweil am anderen Ende der Brücke, am Neustädter Markt für Probleme und damit wohl auch für erneute Verzögerungen. Dort wurde bei Leitungsarbeiten in der Neustädter Rampe ein Teil der romanischen Stadtbrücke entdeckt. Diese wird nun erkundet. Um das Bauwerk zu schonen, müssen die Leitungen anderswo verlegt werden. Wie genau sie verlaufen können, darüber zerbrechen sich die Fachleute noch den Kopf. Auch bei der Bauwerksentwässerung sind „umfangreiche Änderungen“ nötigt, wie die Stadt mitteilt. Auf der Altstädter Seite laufen die Arbeiten an Entwässerung und Kabelsträngen dagegen nach Plan.

Von uh

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