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Lokales Baustart für die Königsbrücker ist für 2019 geplant
Dresden Lokales Baustart für die Königsbrücker ist für 2019 geplant
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10:50 01.02.2017
Die Königsbrücker Straße ist dringend sanierungsbedürftig. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Die Stadtverwaltung hofft darauf, Anfang 2019 die Sanierung der Königsbrücker Straße in Angriff nehmen zu können. Das teilte Baubürgermeister Raoul Schmidt Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) jetzt auf Anfrage der DNN mit.

Die Planung sei weit fortgeschritten. „Noch im ersten Quartal soll der Antrag auf Planfeststellung bei der Landesdirektion Sachsen eingereicht werden“, so der Baubürgermeister. Die Genehmigungsbehörde leite dann das Planfeststellungsverfahren ein. „Wir hoffen, dass es der Freistaat zügig umsetzt, so dass wir nach anderthalb bis zwei Jahren den Planfeststellungsbeschluss erhalten.“

Die Baukosten für den grundhaften Ausbau der Strecke liegen laut Schmidt-Lamontain bei knapp 32 Millionen Euro. Davon müsse die Stadt rund 10,6 Millionen Euro selbst übernehmen. Den anderen Teil würden die Dresdner Verkehrsbetriebe, die Dresdner Stadtwerke, die Stadtentwässerung und die Deutsche Telekom finanzieren. Dresden werde Fördermittel für das Vorhaben erhalten. Die Quote liege bei 75 Prozent der förderfähigen Kosten, so der Baubürgermeister.

Über den Ausbau der Königsbrücker Straße wurde lange im Stadtrat gestritten. Die aktuelle rot-grün-rote Mehrheit hat den Plan der damaligen bürgerlichen Mehrheit verworfen, eine weitgehend vierspurige Trasse zu bauen. Stattdessen sollen die Autos jetzt eine Spur je Fahrtrichtung erhalten. Teilweise wird es ein separates Gleisbett für die Straßenbahnen geben. Zwischen Katharinenstraße und Bischofsplatz fahren die Autos auf den Gleisen.

Von tbh

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