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Lokales Baubeginn für 20 Millionen Euro teuren Dresdner Bildungscampus
Dresden Lokales Baubeginn für 20 Millionen Euro teuren Dresdner Bildungscampus
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08:41 10.03.2016
Die Visualisierung zeigt den fünfstöckigen Bildungscampus am Straßburger Platz für 1500 Auszubildende und Studenten.  Quelle: Visualisierung: IPROconsult GmbH
Dresden

 Zeit wurde es: Fast ein Jahr später als geplant fiel am 9. März der Startschuss für den Bau eines neuen Bildungscampus am Straßburger Platz. In dem fünfstöckigen Lehr- und Wissenschaftsgebäude sollen einmal 1500 Auszubildende und Studenten dreier privater Bildungseinrichtungen Platz finden – der Akademie für Wirtschaft und Verwaltung (AWV) und ihrer Tochterunternehmen Akademie für Berufliche Bildung (AFBB) und der Fachhochschule Dresden (FHD). Dass sich der Baubeginn derart verzögerte, ist einer naturdenkmalgeschützten Eibengruppe geschuldet, die nach dem Willen des Umweltamtes erhalten werden sollte. Das gesamte Projekt musste darauf hin komplett umgeplant werden (DNN berichteten).

Der neue, 20 Millionen Euro teure Bildungscampus entsteht auf dem Grundstück an der Ecke Grunaer /  Güntzstraße. Entworfen hat ihn das Planungsbüro IPROconsult. Auf insgesamt 12 000 Quadratmetern Nutzfläche entstehen Seminarräume, Hörsäle und Büros, eine Mensa für bis zu 250 Personen, eine Bibliothek und sogar ein hauseigenes Fitness-Studio. Die Grundsteinlegung ist für Ende April vorgesehen. „Zum Jahresende wollen wir Richtfest feiern und im August nächsten Jahres einziehen“, umreißt Günther Kahle, Geschäftsführer des Bauherrn AFBB, den Zeitplan. Insgesamt 30 Bäume seien gefällt worden, um Baufreiheit zu schaffen, berichtet Kahle. 15 weitere habe man erhalten können. „Zunächst sollten wir nach den Vorgaben des Umweltamtes gleich 60 Nistkästen für Fledermäuse am Gebäude anbringen“, sagt der Geschäftsführer. Gesehen worden sei dort bislang keine einzige. Man habe sich schließlich auf sechs Nistkästen einigen können.

Stadt erteilt Baugenehmigung für 20-Millionen-Projekt am Straßburger Platz

Bislang verteilen sich die einzelnen Bildungseinrichtungen der AWV-Gruppe über die gesamte Stadt, haben Standorte auf der Gasanstaltstraße, der Blasewitzer und der Enderstraße. Kahle verspricht sich von dem neuen Bildungscampus nicht nur Synergieeffekte zwischen den drei Einrichtungen, sondern auch eine größere Außenwerbung. „Am Straßburger Platz wird man in der Öffentlichkeit ganz anders wahrgenommen als im Obergeschoss eines Einkaufszentrums an der Enderstraße“, betont er. Freie Kapazitäten gibt es beispielsweise in der Berufsschule im Gesundheits- und Sozialwesen, bei den kaufmännischen und informationstechnischen Ausbildungsberufen sowie bei den künftigen Designern.

Die Akademie für Wirtschaft und Verwaltung gibt es seit 25 Jahren. Etwa 3500 Schüler, Auszubildende und Studenten lernen innerhalb der AWV-Gruppe an den Schulen in Dresden, Berlin und Köln.

Von Katrin Richter

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