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Bauarbeiten am Schloss Albrechtsberg in Dresden: Sandstein sorgt für saubere Füße

Südterrasse wird saniert Bauarbeiten am Schloss Albrechtsberg in Dresden: Sandstein sorgt für saubere Füße

Von der Südterrasse des Schlosses Albrechtsberg am Elbhang in Dresden hat man einen traumhaften Blick auf die Stadt. Gern wird auf diesem „Balkon“ auch gefeiert. Doch der bauliche Zustand der Terrasse war so schlecht, dass dort jetzt erst einmal die Bauarbeiter regieren.

Eric Drechsler (l.) und Sebastian Hodeck verlegen derzeit Sandsteinplatten auf der Südterrasse von Schloss Albrechtsberg.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Sektempfang, Sommerfest, Hochzeit – die Südterrasse vom märchenhaft prächtig ausgestalteten Schloss Albrechtsberg am Dresdner Elbhang wird gern und oft für Feierlichkeiten aller Art genutzt und ist beliebter Aussichtspunkt. Doch gegenwärtig ist die Terrasse gesperrt. Denn Bauarbeiter haben das Sagen.

„Die Terrasse mit den Rasenspiegeln und ihrer wassergebundenen Wegedecke wies massive Gebrauchsspuren auf. Mangelhafte Entwässerung hatte dazu geführt, dass die Wegedecke immer mehr ausgespült worden war“, begründet Ulrich Finger von der Messe Dresden GmbH – der Betreiberin des Schlosses – die Maßnahme. Nach Regengüssen hätten sich regelmäßig große Pfützen auf der Terrasse gebildet, so dass man dann die Fläche nicht mehr nutzen konnte. Außerdem habe der Sand, den die Leute an den Schuhen von der Terrasse mit ins Schloss nahmen, die Fußböden im Schloss kaputt gemacht.

Laut Ulrich Finger sei die Terrasse ohnehin „baulich ... stets unvollendet geblieben. Mangelnde finanzielle Mittel ließen im Verlauf der Geschichte immer nur wenige Verbesserungen zu“. Dies habe jedoch nun Spielraum für neue Gestaltungsideen eröffnet. Mit Zustimmung der Denkmalpflege wird die bisher auf der Terrasse befindliche wassergebundene sandige Wegedecke durch einen Belag aus hellem Postaer Sandstein ersetzt. Die quadratischen Platten werden – dem Verlegemuster auf den Balkonen im Schlossinnenhof folgend – diagonal verlegt.

Doch zuvor musste die alte Wegedecke abgetragen werden. Dann wurden gebrochene Stufen und Abplatzungen an der Treppenanlage aus Sandstein ausgetauscht bzw. repariert. „Weiterhin erfolgte die Erneuerung des Terrassenunterbaus, auch eine neue Schottertragschicht wurde bereits aufgebracht“, zählt der Schlossherr auf.

Betreut werde das Projekt durch die Landschaftsarchitektin Birgit Pätzig (Haufe Lohse Pätzig Landschaftsarchitekten). Die Ausführung des Landschaftsbaus habe das Dresdner Unternehmen „perspektive.grün GmbH“, die Arbeiten am Sandstein die Schubert Steinmetz- und Steinbildhauer GmbH übernommen.

Die Baumaßnahme kostet die Messe Dresden insgesamt rund 230.000 Euro. Mitte April soll alles fertig sein, so dass dann die Terrasse wieder als Aussichtspunkt und wundervoller Ort für Feierlichkeiten zur Verfügung steht.

Von Catrin Steinbach

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