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Lokales Bau der Räumlichkeiten für die Herkuleskeule wie geplant
Dresden Lokales Bau der Räumlichkeiten für die Herkuleskeule wie geplant
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09:03 10.12.2016
Wolfgang Schaller, Intendant der Herkuleskeule, und seine neue Bühne.  Quelle: Anja Schneider
Dresden

 Der Innenausbau des Dresdner Kulturpalastes auf der Wilsdruffer Straße läuft auf allen Etagen. Bei einem Baustellenrundgang im Untergeschoss des Gebäudes, wo das Kabarett-Theater Herkuleskeule seine neue Heimat finden wird, informierten Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch, Intendant Wolfgang Schaller und Thomas Puls, Projektleiter der Kommunalen Immobilien Dresden, über den Baufortschritt.

„Es geht alles überraschend schnell“, meinte Klepsch, „und wir merken, dass es langsam ernst wird. Herr Schaller und ich haben ein gutes Gefühl im Hinblick auf den 29. April 2017, wenn die Herkuleskeule hier einziehen wird.“

Zurzeit wird der Bühnenbau vorangetrieben, danach folgen die Parkettverlegung und die Streckmetallverkleidung der Technikebene. Im Foyer wird an der Decken- und Wandflächengestaltung gearbeitet. Die Kapazitäten im Saal werden leicht erhöht auf 240 Plätze. „Allerdings gehen wir weg von der Logenbestuhlung“, erläutert Puls. „Die Zuschauer sitzen kompakter zusammen und auch näher an der Bühne.“ Dies geschah auf Wunsch Schallers hin. „Wir wollen für das Publikum ein Zusammengehörigkeitsgefühl erschaffen“, sagte er und dankte in diesem Zuge dem Projektleiter, dass man auf seine, zum Teil auf den letzten Drücker geäußerten, Änderungswünsche bestmöglich Rücksicht genommen hat. „So ein Umzug ist nicht leicht für ein kleines Ensemble wie unseres“, sage Schaller. „Lust ist immer auch Last. Doch ich bin glücklich, wenn ich sehe, wie hervorragend alles voran geht und wir ein so tolles Haus im Stadtzentrum bekommen.“ Seine Hoffnung ist nun nur noch, dass das Theater nicht im Licht der Philharmonie verblasst. „Die Menschen sollen wissen, dass mit Philharmonie, der Herkuleskeule und der Bibliothek drei Institutionen im Kulturpalast vereint sind.“

Etwas einfacher dürfte der Umzug mit den zusätzlich zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln werden. Wie Klepsch mitteilte, erhöhte der Stadtrat nämlich kürzlich den Zuschuss von bisher 100 000 Euro jährlich auf 175 000.

Im Februar wird die Herkuleskeule ihre Bestuhlung erhalten, abschließende Arbeiten folgen im März. Am 1. Mai wird hier mit der „Ballastrevue“ das erste Stück auf die Bühne gebracht.

Auch die Bauarbeiten in den anderen Teilen das Kulturpalastes liegen im Plan. In der Bibliothek im ersten und zweiten Obergeschoss wird roter Teppichboden verlegt, der Konzertsaal bekommt derzeit seinen hochwertigen Parkettboden. Kürzlich wurde im Untergeschoss der Durchbruch zur Tiefgarage am Altmarkt vollzogen, so dass man das Gebäude auch von dort aus betreten kann.

Von Gerrit Menk

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