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Lokales Bahnbögen für Kreative ertüchtigen
Dresden Lokales Bahnbögen für Kreative ertüchtigen
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08:02 22.08.2018
Zentraler geht es kaum. Wer am Bahnhof Mitte in der Dresdner Friedrichstadt aussteigt, ist in zehn Minuten im Stadtzentrum. Quelle: Foto: Tanja Kirsten
Dresden

Die Initiative StadtbilDDresden fordert, die Bahnbögen entlang der Könneritzstraße auf Altstädter Seite und entlang der Hansastraße und Antonstraße auf Neustädter Seite wirtschaftlich zu ertüchtigen und der Kunst- und Kreativwirtschaft zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich um 51 Bahnbögen auf Altstädter Seite und 22 Bahnbögen auf Neustädter Seite.

Wie StadtbilDDresden-Sprecher Robert Berger erklärte, würden immer mehr Immobilien zu Wohnzwecken umgenutzt oder zugunsten von Neubauten abgerissen. „Der positive Effekt auf die Quadratmeterbilanz für Wohnraum hat einen bitteren Beigeschmack. Bisher durch Künstler, Start-Ups und Bands für oft kleines Geld genutzte Räumlichkeiten gehen der Klientel verloren“, so Berger. Neubauten wie im Kraftwerk Mitte könnten den Bedarf nicht decken.

Die Ertüchtigung der Bahnbögen könnte ein Ausweg aus dem Dilemma sein. In Ergänzung mit Gastronomie, Kleingewerbe und öffentlicher Raumnutzung könnten Räume für die Kreativwirtschaft entstehen. Das Projekt könnte zum Beitrag für die Bewerbung von Dresden als europäische Kulturhauptstadt 2025 werden, erklärte StadtbilDDresden-Sprecher Berger, und hätte einen nachhaltigen Effekt für die gesamte Stadt.

Mit dem Vorhaben biete sich auch die Möglichkeit, die Deutsche Bahn als großen Sponsor für die Kulturhauptstadtbewerbung zu gewinnen, findet der Sprecher. „Jede Investition in die Ertüchtigung der Bahnbögen für die Kreativwirtschaft zahlt sich langfristig aus.“

Von tbh

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