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Lokales Autofahrer in Dresden können auf günstigere Versicherung hoffen
Dresden Lokales Autofahrer in Dresden können auf günstigere Versicherung hoffen
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15:37 11.09.2018
Zwei kaputte Autos stehen nach einem Unfall auf der Straße. Quelle: dpa
Dresden

Wo verursachen Autofahrer viele und teure Schäden, wo kracht es nur selten? Um das herauszufinden, berechnet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) jedes Jahr die Schadenbilanzen der rund 400 Zulassungsbezirke in Deutschland und teilt sie unverbindlich in Regionalklassen ein. Für die Dresdner kann das 2019 positive Auswirkungen haben.

Die neue Regionalstatistik des GDV hält insgesamt für die Autofahrer in Sachsen überwiegend gute Nachrichten bereit: Zehn Prozent der Vollkasko- und 25 Prozent der Teilkaskoversicherten rutschen in eine bessere Regionalklasse, niemand wird heraufgestuft.

In der Kfz-Haftpflichtversicherung ist das Ergebnis uneinheitlich: In Bautzen und Chemnitz gelten künftig höhere, im Bezirk Sächsische Schweiz/Osterzgebirge und in Dresden niedrigere Regionalklassen. Die beste Schadenbilanz erreichten wie im Vorjahr die Autofahrer aus Görlitz und Mittelsachsen, in Leipzig war die Schadenbilanz am schlechtesten.

Die Regionalklassen spiegeln die Schadenbilanzen der über 400 Zulassungsbezirke wider. Entscheidend ist dafür nicht, wo ein Unfall passiert oder ein anderer Kasko-Schaden entstanden ist, sondern in welchem der Zulassungsbezirke der Fahrzeughalter seinen Wohnsitz hat. Je besser die Schadenbilanz des Bezirks, desto niedriger die Einstufung in der Regionalklasse. Die Regionalklasse ist allerdings nur eine Komponente des Versicherungsbeitrags. Daraus lässt sich laut GDV keine pauschale Aussage über die Entwicklung des Versicherungsbeitrags treffen.

Von I. P.

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