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Ausbildungskanal SAEK und Medienkulturzentrum mit neuer Leitung

Ausbildungskanal SAEK und Medienkulturzentrum mit neuer Leitung

Mit lachenden, aber auch einem weinenden Auge gab der Sächsische Ausbildungs- und Erprobungskanal (SAEK) Dresden gestern seine Ausrichtung für die kommenden fünf Jahre bekannt.

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Neue Leitung: Nicole Trenkmann (SAEK) und Karsten Fritz (MKZ).

In seinem 15. Jahr stehen dem Medienbildungskanal unter den Fittichen des Medienkulturzentrum Dresden e. V. (MKZ) gleich mehrere Veränderungen ins Haus. Die einschneidendste findet wohl im personellen Bereich statt: Professor Werner Jokubeit, 10 Jahre lang SAEK-Leiter und Chef des MKZ in Personalunion, verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand. Die beiden Führungsposten werden ab 1. Juli separat besetzt. Neuer MKZ-Geschäftsführer wird der bisherige MKZ-Vorstandsvorsitzende Karsten Fritz, die Leitung des SAEK übernimmt die langjährige Projektkoordinatorin Nicole Trenkmann.

Eine gute Nachricht vorangestellt: Den SAEK wird es in Dresden noch sehr lange geben. "Auch wenn alle vier bis fünf Jahre die Trägerschaft neu ausgeschrieben werden muss, ist der Standort in der Landeshauptstadt gesichert", erklärte der scheidende Leiter Werner Jokubeit. In den vergangenen 15 Jahren hatte diese in den fähigen Händen des MKZ gelegen, und auch in den kommenden fünf Jahren wird das so bleiben, wie der neue Chef Karsten Fritz kundgab. Auch finanziell sei der SAEK blendend aufgestellt. Rund 200 000 Euro erhält der Ausbildungskanal jährlich aus Mitteln der Sächsischen Landesmedienanstalt (SLM), weitere 130 000 legt die Stadt obendrauf.

"Noch vor wenigen Jahren hat kaum jemand über Social Media geredet", so Klaus Winterfeld, Referent für Film- und Medienkultur der Stadt Dresden. Heute hingegen sei Medienbildung in Dresden nicht zuletzt dank der Arbeit des SAEK fest etabliert und daher Schwerpunkt bei der Fortschreibung des Kulturhaushalts. Mit der Cross-Media-Tour und dem Wettbewerb Mediale Bildwelten (MB21), im Rahmen dessen jährlich auch der Medienkunstpreis der Stadt verliehen wird, trage der SAEK wesentlich dazu bei, den Ruf Dresdens als Kunst- und Kulturmetropole zu festigen, so Winterfeldt. Derzeit verhandele man mit dem Medienkulturzentrum über eine Dreijahresförderung.

Als einer von sachsenweit künftig insgesamt neun Standorten will der SAEK Dresden seine Arbeit noch stärker in den ländlichen Raum ausdehnen. "Wir wollen dort ansetzen, wo nach wie vor Medienkompetenz fehlt", so die neue Leiterin Nicole Trenkmann. Medienbildung sollte fester Bestandteil schulischer Lernkonzepte sein, so die 40-Jährige. Auf Hindernisse treffe man dabei vor allem in Gestalt der prekären Personalsituation an vielen Schulen: "Vielen Lehrern fehlt dafür einfach die Zeit."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.06.2012

Jane Jannke

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