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Aus zwei mach’ eins: Operette und tjg sollen fusionieren

Dresden plant einen zusammengefassten Theaterbetrieb Aus zwei mach’ eins: Operette und tjg sollen fusionieren

Sie haben ihre Spielstätten unter einem Dach, nun sollen sie auch ein Betrieb werden: Staatsoperette Dresden und theater junge generation sollen zum 1. Januar 2019 fusionieren. Die Bühnen behalten aber ihre künstlerische Eigenständigkeit.

Staatsoperette und theater junge generation sind unter einem Dach vereint.

Quelle: Archiv

Dresden. Seit Dezember befinden sich die Staatsoperette Dresden und das theater junge generation im Kraftwerk Mitte unter einem Dach. Nun will die Kulturverwaltung von Bürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke) die Konsequenz ziehen und zum 1. Januar 2019 einen zusammengefassten Theaterbetrieb gründen. Dabei soll der Betrieb die Betriebsteile „Staatsoperette“, „theater junge generation“ und „Zentrale Dienste“ umfassen.

Die vorgeschlagene Struktur erfülle die Grundprämisse des Erhalts der künstlerischen Eigenständigkeit beider Theater bei gleichzeitiger Zusammenführung von Werkstätten und Verwaltung. Die Operette und das Kinder- und Jugendtheater könnten eigenständig und künstlerisch autark ihre Arbeit fortsetzen. Die personelle Besetzung der Theater soll von den zukünftigen künstlerischen Betriebsteilen „ohne maßgebliche Veränderungen“ übernommen werden. Auch nach außen sollen die beiden Häuser als zwei verschiedene Marken auftreten – wie bisher.

Im neuen Betriebsteil „zentrale Dienste“ sollen die Verwaltungsbereiche, Werkstätten und Technikabteilungen zusammengefasst werden. Diese neue Organisationsform gewährleiste klare Hierarchien, Entscheidungsbefugnisse und Verantwortlichkeiten im Innenverhältnis. Es würden aber auch Vertretungsregelungen und wechselseitige Aushilfen zwischen den Theatern möglich. Weitervermietungen von Räumen des Theaterbetriebes an Dritte sowie Lieferungen und Dienstleistungen könnten zentral koordiniert und gesteuert werden.

Es ist eine dreiköpfige Gesamtbetriebsleitung geplant, bestehend aus den beiden Intendanten der Theater sowie dem neu einzustellenden Kaufmännischen Direktor. Während bei Fusionen in der Regel Personal gespart wird, empfiehlt die Vorlage acht zusätzliche Personalstellen für den Betriebsteil „Zentrale Dienste“. Die Entscheidung über die Personalausstattung werde aber auf Basis aktueller betrieblicher Erkenntnisse getroffen, die Theater befinden sich noch nicht mal ein Jahr an ihrer neuen Spielstätte.

Im Kraftwerk Mitte steht ein personeller Umbruch an: Wolfgang Schaller, Intendant der Staatsoperette, wird sich 2019 in den Ruhestand verabschieden, aber auch Verwaltungsdirektorin Sieglinde Schlüter wird Ende April 2019 in den Ruhestand treten. Die Kulturverwaltung will eine Verlängerung des Dienstvertrages bis Ende 2019 diskutieren, damit der neue Intendant oder die neue Intendantin sowie der kaufmännische Direktor oder die kaufmännische Direktorin noch eingearbeitet werden können.

Die Rechtsform des zusammengefassten Theaterbetriebes steht noch nicht fest. Den Beschluss zur Fusion muss der Stadtrat treffen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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