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12:37 26.07.2016
Oskargewinner: Florian Henckel von Donnersmarck während der Dreharbeiten.  Quelle: Anja Schneider
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Dresden

 Wer diesen Tagen durch die Dresdner Altstadt läuft hat es vielleicht schon bemerkt – die Dreharbeiten für den neuen Film von Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck („Das Leben der Anderen“) sind in vollem Gange. Teile der Innenstadt wurden am Sonntag komplett gesperrt. Die Augustusbrücke sowie der Schloss- und Theaterplatz waren einige Stunden abgeriegelt und wurden erst gegen zwölf Uhr wieder für die Touristen freigegeben. Die DVB setzte zeitweilig Shuttlebusse ein. Die Straßenbahnen verkehrten planmäßig.

Gegen Mittag folgten Dreharbeiten mit einem historischen Bus Am Taschenberg und auf der Schlossstraße. Der Bereich war komplett im Stile des Dritten Reiches ausstaffiert. Hier ließen es sich viele Schaulustige nicht nehmen, einen Blick auf das hunderte Menschen große Filmteam zu werfen. Währenddessen liefen im Blüherpark schon die Vorbereitungen für weitere Dreharbeiten am Nachmittag. Bereits am Freitag und am Sonnabend diente die Hochschule für Bildende Künste (HfbK) an der Brühlschen Terrasse als Kulisse für den neuen Streifen des Oscar-Regisseurs.

„Werk ohne Autor“, so der Titel des Streifens, erzählt von der Geburtsstunde einer neuen Kunstrichtung im Deutschland der frühen 60er Jahre. Ein junger Künstler verarbeitet seine Erlebnisse aus den NS- und SED-Diktaturen, wo seine Kunst instrumentalisiert wurde, zu einer neuen radikalen Kunst. Vor der Kamera stehen unter anderem Tom Schilling und Sebastian Koch. Die Dreharbeiten werden noch voraussichtlich bis Ende August andauern – Werk ohne Autor soll im kommenden Jahr in den Kinos laufen.

Der Filmdreh an der HfBK wurde hermetisch abgeriegelt. Der neue Film von Regisseur von Donnersmarck spielt in der Kunsthochschule

Von DNN

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