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Lokales Aufsichtsbehörde will Auskunft zur Situation in Dresdner Großleitstelle
Dresden Lokales Aufsichtsbehörde will Auskunft zur Situation in Dresdner Großleitstelle
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17:54 27.07.2018
Quelle: dpa-Zentralbild
Dresden

Computer-Probleme in der Großleitstelle haben Nachspiel: „Die Landesdirektion Sachsen (LDS) wird sich kurzfristig von der Landeshauptstadt über die Situation informieren lassen“, erklärte Ingolf Ulrich aus der Pressestelle der Aufsichtsbehörde.

Beim einem Anruf in einer Rettungsleitstelle geht es um jede Sekunde. Schnelligkeit kann hier über Leben und Tod entscheiden. In der Großleitstelle in Dresden sorgt eine Computersoftware für die Bearbeitung von Notfallanrufen offenbar für Probleme.

Katastrophenschützer räumen Probleme ein

Nach DNN-Informationen werden die Mitarbeiter in der Rettungsleitstelle (Disponenten) bei der Bearbeitung eingehender Notrufe durch Mängel in der Software behindert. Die geschehe ausgerechnet in einer „zeitkritischen“ Phase der Notrufbearbeitung, wird in der Stadtverwaltung intern festgestellt. Eigentlich sollte das Programm die Bearbeitung beschleunigen.

In der Landeshauptstadt wird der Softwareanbieter offenbar als „unbefriedigend“ eingestuft. Er entspreche „nicht den Anforderungen“, heißt es.

Der Leiter des Brand- und Katastrophenschutzamtes, Andreas Rümpel, räumte die Probleme indirekt ein. Die Disponenten könnten das Softwaremodul grundsätzlich umgehen und den Notruf wie bisher bearbeiten. Aufgrund laufender Verhandlungen mit dem Lieferanten wollte er sich jedoch nicht zu Details oder Kosten äußern. Auswirkungen auf die Einsatzbereitschaft der Leitstelle Dresden seien „grundsätzlich“ nicht festzustellen.

Die Landesdirektion reagiert jetzt auf die DNN-Berichterstattung: „Nach Eingang der Stellungnahme, wird die LDS prüfen, ob und falls ja, welche Maßnahmen erforderlich sind“, erklärte der Sprecher.

Von Ingolf Pleil

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