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Lokales Aufbau am Königsufer läuft – ADFC beklagt Umleitung für Radfahrer
Dresden Lokales Aufbau am Königsufer läuft – ADFC beklagt Umleitung für Radfahrer
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14:00 04.01.2018
Mitten auf dem Elbradweg am Königsufer entsteht gegenwärtig im Start- und Zielbereich ein Podest für den FIS Skiweltcup.  Quelle: Anja Schneider
Dresden

 Seit dem 2. Januar ist der Elbradweg auf Neustädter Seite zwischen Carolabrücke und Marienbrücke gesperrt. Obwohl der Ski-Weltcup am Königsufer erst am 13./14. Januar beginnt, ist die frühe Sperrung für die derzeitigen Aufbauarbeiten notwendig. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub e.V. (ADFC) kritisiert die aktuelle Umleitung, denn die Radfahrer werden über die Große Meißner Straße umgeleitet. Laut ADFC müssen sie sich nun die Straße mit rund 30 000 Fahrzeugen teilen.

Am 13. nd 14. Januar soll am Dresdner Elbufer ein Ski-Weltcup stattfinden. Die Vorbereitungen dafür haben begonnen.

„Die jetzt ausgewiesene Umleitung verdient ihren Namen nicht, sie führt über die mehrspurige, stark befahrene Große Meißner Straße ohne Radverkehrsanlagen. Viele Radfahrende schreckt das ab“, sagt ADFC-Vorstandsmitglied Nils Larsen. Der Verein habe Oberbürgermeister Dirk Hilbert kontaktiert und fordere eine rasche Verbesserung der Lage: „Das Mindeste wäre eine elbnahe, autofreie Umleitung. Wir prüfen zur Zeit die Rechtslage. Es scheint so zu sein, dass die jetzige Umleitung nicht nur inakzeptabel ist, sondern dass hier jede Rechtsgrundlage fehlt“, erklärt Larsen weiter. Die Sperrung soll bis zum 28. Januar andauern.

Organisatoren und Verwaltung baten gestern alle Beteiligten um Verständnis für eventuelle Einschränkungen. Der Ski-Weltcup sei ein herausragendes Sportereignis, das weit über die Landeshauptstadt hinaus Aufmerksamkeit und großes Interesse finde.

Von DNN

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