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Lokales Auf in die Schweiz! – Demokratie in der Schweiz erleben
Dresden Lokales Auf in die Schweiz! – Demokratie in der Schweiz erleben
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12:16 06.04.2018
DISUD, Deutsches Institut für Sachunmittelbare Demokratie an der TU Dresden, Dresden 15.11.2013, Foto: RA Dr. Peter Neumann Quelle: DNN
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Dresden

Dr. Peter Neumann, Direktor des DISUD an der TU Dresden, lädt jährlich dazu ein, ihn entweder nach Appenzelloder oder nach Glarus, beide Kantone der Schweiz, zu begleiten, so auch in diesem Jahr vom 4. bis zum 6. Mai. Letzte Plätze sind noch vorhanden.

Die Kantone Appenzelloder und Glarus sind Landsgemeinden, welche noch die Versammlungsdemokratie praktizieren.

Was heißt das?

Das Volk des Kantons Glarus, das Reiseziel diesmal, hebt den Arm und der Ministerpräsident (Landamann) ist gewählt, die Steuern sind beschlossen, der Nichtraucherschutz gewährt oder das Wahlrecht auf 16 Jahre gesenkt. So ist es üblich im Tal unter der Lind seit bald 800 Jahren.

Was in der Schweiz seit Jahrhunderten Gang und Gäbe ist, wäre in Deutschland derzeit undenkbar. Obwohl in der Verfassung des Freistaates Sachsen direktdemokratische Elemente verankert sind, gab es in Sachsen seit 1990 nur einen einzigen Volksentscheid. Regionale Umfragen haben ergeben, dass Sachsens Bürger in der Politik mehr mitbestimmen wollen. Ist die Schweiz also ein Vorbild für den Freistaat?

Bei der diesjährigen „Wissenschaftlichen Studienreise zu Schweizer Universitäten 2018“ des DISUD sind Vorträge zum politischen System der Schweiz sowie den Verwaltungsentscheidungen im Allgemeinen an der Universität in Fribourg sowie Sparziergänge und Stadtführungen vorgesehen.

Der Kostenbeitrag zur Reise beträgt 690€, Studenten und Kinder zahlen 59€ , Einzelzimmerzuschlag 50€. Weitere Informationen und Buchung sind unter www.disud.de möglich.

Von Carolin Seyffert

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