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Auf dem Neumakt is(s)t Dresden am 13. Juni wieder bunt

Ein idealer Ort der Begegnung Auf dem Neumakt is(s)t Dresden am 13. Juni wieder bunt

Gemeinsam essen, miteinander ins Gespräch kommen, zusammen singen und einfach eine harmonische und interessante Zeit miteinander verbringen. Das Ganze einen ganzen Abend lang unter freiem Himmel und mitten auf dem Neumarkt. Bei „Dresden isst bunt – Ein Gastmahl für alle“ steht dies alles am 13. Juni von 17 bis 22 Uhr im Mittelpunkt.

Wolfgang Rothe, Annekatrin Klepsch, Prof. Dr. Gerhard Ehninger, Dr. Eva Sturm (Vorstand Cellex Stiftung), Andrea O’Brien und Ronald Zenker (Vorstand CSD Dresden, v.l.) laden zu dem Gastmahl ein.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden.  Gemeinsam essen, miteinander ins Gespräch kommen, zusammen singen und einfach eine harmonische und interessante Zeit miteinander verbringen. Das Ganze einen ganzen Abend lang unter freiem Himmel und mitten auf dem Neumarkt. Bei „Dresden isst bunt – Ein Gastmahl für alle“ steht dies alles am 13. Juni von 17 bis 22 Uhr im Mittelpunkt. Das Bündnis Dresden.Respekt veranstaltet dieses Projekt zum zweiten Mal nach 2015 und erwartet wieder bis zu 5000 Gäste – alle Dresdner Bürgerinnen und Bürger sind willkommen.

„Der Neumarkt ist aufgrund seiner Symbolkraft ein idealer Ort der Begegnung“, sagt Prof. Dr. Gerhard Ehninger von Dresden – Place to be!, das die Veranstaltung mitinitiiert, „auch wenn er in letzter Zeit bundesweit oft als Ort von Hassausbrüchen in den Fokus geraten ist. Wir wollen hier ein Zeichen der Vielfalt und des Zusammenhalts setzen und zelebrieren.“

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Zahlreiche Dresdner strömten am Mittwochabend zu "Dresden isst bunt" auf dem Altmarkt.

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Auch Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke) sieht in der Aktion eine Chance, Orte des Miteinanders für die Kulturhauptstadtbewerbung 2025 zu finden. „Dresden erleidet zurzeit nicht nur einen Imageschaden, auch in der Gesellschaft sind zunehmend Probleme zu beobachten“, so Klepsch. „Es wird immer mehr übereinander geredet und weniger miteinander.“ Dem soll das Gastmahl entgegenwirken. Die Kulturbürgermeisterin freut sich besonders, dass nicht nur städtische Institutionen dies als Anliegen sehen, sondern auch zahlreiche Künstler der freien Kulturszene.

Finanziert wird das Projekt durch eine Fundraising-Kampagne, knapp 50 Firmen und Vereine aus Dresden und Umgebung fördern die Veranstaltung, indem sie Tische für sich und ihre Mitarbeiter und Mitglieder reserviert haben. Rund 70 Kulturpartner fungieren als Gastgeber an den 220 Tischen, die in Form von drei großen Sternen aufgestellt sind. Für das kulinarische Wohl ist allerorts gesorgt, es sind jedoch mitgebrachte Speisen sowie Getränke, Tischspiele oder Musikinstrumente gerne gesehen und gewünscht.

„Wir wollen jeden einzelnen zum Nachdenken anregen,“ sagt Semperoper-Intendant Wolfgang Rothe, „was um uns herum passiert und wie wir uns dem gegenüber verhalten wollen. Nicht nur als Einrichtung, sondern auch als Mensch. Mit verschiedenen Aktionen und der Beteiligung an unterschiedlichen Initiativen hat sich die Semperoper deutlich positioniert und wird es auch weiterhin tun.“

„Die Kultur versteht sich als ein Leitfaden“, erzählt Andrea O’Brien, Geschäftsführerin des Erich-Kästner-Museums und Sprecherin des Netzwerks Kultur. „Wir arbeiten für eine 360-Grad-Integration und zeigen auf, was man im Kontext der Weltoffenheit auf die Beine stellen kann, auch im Hinblick auf die Kulturhauptstadt 2025. Das Gastmahl ist eine gute Möglichkeit, die Atmosphäre in der Stadt positiv zu gestalten.“

Das Rahmenprogramm wird gestaltet durch Künstler, Musiker und Tänzer, zum Beispiel von einer Trommlergruppe aus Eritrea und einem Tangolehrer aus Argentinien, der auch kurze Crash-Kurse anbietet. Die teilnehmenden Institutionen laden zu Gesprächen über zahlreiche Themen ein und stellen ihre Arbeit vor. Dresden.Respekt lässt den Abend mit einem gemeinsamen Fastenbrechen für all diejenigen, die den Ramadan begehen, ausklingen.

Mehr Infos sowie einen Überblick über die Teilnehmer gibt es auf
www. dresden-place-to-be.de.

Von Gerrit Menk

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