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Architekten stellen Planung zum Park an der Dresdner Gehestraße vor

Spagat zwischen Erhalt und Neugestaltung Architekten stellen Planung zum Park an der Dresdner Gehestraße vor

Noch liegt die Fläche zwischen der Erfurter Straße, der Gehestraße, dem Moritzburger Platz und dem neuen Schulstandort Dresden-Pieschen weitgehend brach. Doch das soll sich ändern: Auf 17.000 Quadratmeter wird sich voraussichtlich ab 2020 eine Parkanlage erstrecken.

Die Brachfläche an der Gehestraße gehört zum Industriegelände, das sich am alten Leipziger Bahnhof entwickelt hat.
 

Quelle: Stadtplanungsamt Dresden

Dresden.  Noch liegt die Fläche zwischen der Erfurter Straße, der Gehestraße, dem Moritzburger Platz und dem neuen Schulstandort Dresden-Pieschen weitgehend brach. Doch das soll sich ändern: Auf 17.000 Quadratmeter wird sich voraussichtlich ab 2020 eine Parkanlage erstrecken. Zum Ende dieses Jahres beginnen offiziell die Bauarbeiten. Die Pirnaer Landschaftsarchitektin Anne Prugger stellte am Dienstagabend im Bürgersaal des Ortsamtes Pieschen ihre konkreten Pläne für die grüne Oase vor.

Im aktuellen Entwurf für die 30 Meter breite und 550 Meter lange Grünfläche Gehestraße sind zahlreiche Elemente vorgesehen, die aus den Ideen der Pieschener Bürgerschaft hervorgingen. Bei einem Planungsworkshop im September 2016 hatten sich die Anwohner sowohl einen Bürgergarten mit Obstbäumen und Wildfruchthecken, als auch Spiel- und Fitnessstationen, einen Grillplatz, Treffpunkte und naturnahe Flächen gewünscht. Diesen Anliegen ging das Architekturbüro Prugger nach. Außerdem sind zwei Tischtennisplatten und ein Kickertisch, zwei Slacklines, eine Rodelmulde sowie eine Boule-Arena vorgesehen. Am westlichen und östlichen Ende der Parkanlage soll jeweils ein Kunstobjekt stehen.

 Die Brachfläche an der Gehestraße gehört zum Industriegelände, das sich am alten Leipziger Bahnhof entwickelt hat. Die Anwohner sprachen sich deshalb dafür aus, vorhandene Materialien für das Bauprojekt zu nutzen, um den Bahnhofscharakter im Grünzug erlebbar zu machen. „So finden Gleise mitten im Blumenbeet einen neuen Standort, alte Drehpoller stehen neben der Wiese und Sitzgelegenheiten ähneln hölzernen Waggons“, erklärte Architektin Prugger. „Auch das Wildpflaster des Geländes bleibt erhalten. Spielelemente für Kinder weisen die Form von Bahnschienen auf.“ Unterbrochen wird der Park durch drei Zufahrten zum Schulgrundstück, das Vereinshaus des „Geh8 Kunstraum und Ateliers e.V.“ und ein denkmalgeschütztes Bahnhofsgebäude aus Backstein, das an der Erfurter Straße steht. Zwischen dem Parkareal und dem Schulstandort ist ein öffentlicher Geh- und Radweg geplant.

Für die Gestaltung der Grünfläche Gehestraße sind Kosten in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro kalkuliert, davon fließt etwa eine Million aus den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Von Junes Semmoudi

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