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Arche im Verkehrsmuseum Dresden gelandet

Schifffahrtsausstellung Arche im Verkehrsmuseum Dresden gelandet

Endlich heißt es “Leinen los! für die neue Dauerausstellung Schifffahrt im Verkehrsmuseum Dresden.


Quelle: Peter Weckbrodt

Dresden. Endlich heißt es “Leinen los! für die neue Dauerausstellung Schifffahrt im Verkehrsmuseum Dresden. Heute (28. April) Konnte dessen Direktor, Joachim Breuninger die feierliche Eröffnung am 2. Mai nach Jahren des Provisoriums und auch der Schließung bekanntgeben.

„ Mit dem heutigen Tage erfährt die Umgestaltung des Verkehrsmuseums ihren geordneten Abschluss, alle Museumsabschnitte sind jetzt an ihrem endgültigen Platz.“ stellte ein sichtlich erleichteter Direktor fest.

Bekanntlich war mit der Rückgabe des Langen Ganges an die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ein schier unlösbares Problem entstanden. Wohin mit der Schifffahrt, das war die seither gestellte offene Frage. Nun ist im ersten Obergeschoss, in direkter Nachbarschaft zur Luftfahrt-Ausstellung, die richtige Stelle bezogen wurden. Mit der Platzierung der kompletten Schifffahrtsausstellung in einer fast den gesamten Raum füllenden allseitig offenen Arche nach einer Idee des Nürnberger Designers Marius Schreyer wurde eine ebenso kühne wie geniale Lösung gefunden. Breuninger nennt „seine“ Schifffahrt als die sicher kleinste, aber auch die nach seiner Ansicht schönste Ausstellung im Haus. Wer sie erst einmal gesehen hat, wird ihm wohl gern zustimmen.

Die Ära der durch die räumliche Enge diktierte Beschränkung auf Modelle ist vorbei, jetzt gibt es die sehenswerten Originale. Ebenfalls erstmalig kann die Geschichte der Schifffahrt auch an Hand von Dokumenten belegt werden. Ganz bewusst, so Breuniger, werden auch Geschichten von Menschen erzählt, deren Schicksal eng mit der der deutschen Binnen- oder Seeschifffahrt verbunden gewesen sei.

Die Ordnung in der Ausstellung erfolge nicht mehr chronologisch, sondern konsequent nach Themen.

Das gesamte Vorhaben kostet rund 750 000 Euro. Es wird vom Bund gefördert. Sachsen profitiert auch 2017 vom Bundesprogramm Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland. Darin wird für die Neugestaltung der Dauerausstellung Schifffahrt der Verkehrsmuseum Dresden gGmbH eine Förderung in Höhe von 120 000 Euro bestätigt.

Von Peter Weckbrodt

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