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Lokales Arbeitslosenquote in Dresden und Sachsen steigt saisonbedingt leicht an
Dresden Lokales Arbeitslosenquote in Dresden und Sachsen steigt saisonbedingt leicht an
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10:35 31.01.2018
Saisonbedingt ist im Januar in Dresden die Arbeitslosenzahl leicht angestiegen. Quelle: dpa
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Dresden

Saisonbedingt ist im Januar in Dresden die Arbeitslosenzahl leicht angestiegen. 1.395 Menschen mehr als im Dezember waren arbeitslos gemeldet. Mit insgesamt 19.115 Registrierten oder 6,6 Prozent liegt die Quote aber trotzdem 8,4 Prozent unter der vom Januar 2017. Von den gemeldeten Arbeitslosen sind laut Statistik 58,8 Prozent männlich.

4.728 Dresdner meldeten sich im Januar neu arbeitlos, 3346 Dresdner wiederum nahmen eine Arbeit auf. Jugendliche Arbeitslose unter 25 Jahre gibt es 82 mehr als im Dezember und 70 mehr als im Vorjahr. Einen deutlichen Zuwachs verzeichnet die Arbeitsagentur Dresden im Bereich der über 50-jährigen Arbeitslosen: 6.126 Personen insgesamt, darunter 477 mehr als im Dezember – aber 209 weniger als im Januar 2017. Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist um 110 auf 6.324 Personen gestiegen (1009 Personen weniger als im Vorjahr).

Weil saison- und witterungsabhängige Branchen wie Bau und Tourismus in der kalten Jahreszeit weniger zu tun haben, steigt die Arbeitslosenzahl naturgemäß an. Viele Arbeitskräfte werden nach Mitteilung der Arbeitsagentur frühestmöglich wieder eingestellt – je nach Dauer des Winters im März oder April. Auch die Arbeitskräftenachfrage wird sich dann wieder spürbar erhöhen, prognostiziert das Amt.

Ganz ähnlich stellt sich die Situation sachsenweit dar. Im Januar waren 141.600 Frauen und Männer arbeitslos, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Mittwoch in Chemnitz mitteilte. Mit einem Zuwachs von 11.900 Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat sei der Anstieg jedoch der geringste in den vergangenen zehn Jahren, hieß es. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,5 Punkte auf 6,7 Prozent. Im Januar 2017 waren im Freistaat noch 161.500 Menschen ohne feste Anstellung. Die Arbeitslosenquote hatte 7,6 Prozent betragen

fs/dpa

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