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Lokales Arbeiten am Kulturpalast laufen nach Plan – in einer Woche beginnt der Bau des neuen Saales
Dresden Lokales Arbeiten am Kulturpalast laufen nach Plan – in einer Woche beginnt der Bau des neuen Saales
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17:38 09.09.2015
Am Kulturpalast werden Planen angebracht, die die künftige Fassadenansicht zeigen. Quelle: Sophie Arlet

Seit Donnerstag wird das Gebäude zudem mit riesigen Planen verkleidet, auf denen die künftige Fassadenansicht sowie der Konzertsaal und das dann verdeckte Wandbild zu sehen sein werden.

Die Darstellung der Außenfassade an der Seite zum Altmarkt hängt bereits. „Mit den Planen wollen wir den Rückbau der Fassadenelemente verdecken. Da entstehen schwarze Löcher und das ist einfach unattraktiv“, erklärt Projektleiter Puls. Die Fassadenelemente werden ausgebaut und schrittweise denkmalgerecht saniert. Auf der Seite zum Altmarkt werden die braunen Scheiben verschwinden und durch eine transparente Glasfront ersetzt. Diese Arbeiten sollen bis Ende 2015 andauern.

[image:phpUPXnXV20140912125423.jpg]Die nun angebrachten Planen vermitteln einen Eindruck von der künftigen Ansicht. Die Elemente bestehen aus Gazestoff und sind von einer Firma aus Österreich bedruckt worden. Thomas Puls hofft, dass die noch fehlenden Teile an der Ost- und Westseite bis zum 18. September hängen werden. An diesem Tag wird es einen Festakt zum Baubeginn des Saales geben. Die dargestellten Visualisierungen von Fassade und Konzertsaal stammen von dem Hamburger Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner, das die Umgestaltung des Kulturpalastes vornimmt. Die Kosten der Plane sollen durch Werbeeinnahmen gedeckt werden. Das Wirtschaftsamt hat allerdings die Auflage gestellt, dass Werbung in der Zeit des Striezelmarktes mit der Stadt abgestimmt werden muss.

Die Baustelle ist von einem rotbraunen Bauzaun umgeben, auf dem außer ein paar vereinzelten Graffitis bisher nichts zu sehen ist. Thomas Puls kann sich vorstellen, dass hier künftig Werbung der Institutionen angebracht werden könnte, die in den Kulturpalast einziehen werden. Dazu gehören die Dresdner Philharmonie, das Kabarett Herkuleskeule und die Städtischen Bibliotheken.

Sophie Arlet

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