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Lokales Ansturm beim Unternehmerinnen-Kongress in Dresden
Dresden Lokales Ansturm beim Unternehmerinnen-Kongress in Dresden
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17:00 28.02.2016
Robert Franke und Daniela Kreissig. Quelle: Susanne Voigt
Dresden

Der Ansturm beim 2. Unternehmerinnen Kongress am Sonnabend im art’otel Dresden war enorm. 150 selbstständige Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet trafen sich zum Erfahrungsaustausch, Erkenntnisgewinn und Netzwerken in Dresden – dreimal so viel wie bei der Premiere im vergangenen Jahr. Das facettenreiche Programm unter dem Motto „Profil und Sichtbarkeit – Machen Sie sich zur „Marke“!“ richtete sich an junge und erfahrene Frauen, an Unternehmerinnen am Beginn oder im Fluss ihrer Karriere. Im Mittelpunkt der Vorträge von Referentinnen wie der Geschäftsführerin der Saxonia Systems Holding in Dresden, Viola Klein, oder der Kommunikationsexpertin Petra Polk aus München standen Fragen wie: Was sind meine Stärken? Wie finde ich meine Nische? Für welche Zielgruppe ist mein Produkt gedacht? Wofür brauche ich Netzwerke und wie baue ich diese auf?

Die praxisnahen Vorträge und Workshops vermittelten vor allem eine wesentliche Botschaft: Wer sein Angebot spezialisiert und sich damit klar positioniert, hat entschieden bessere Chancen auf dem Markt. Mit dieser Strategie hat Kongressteilnehmerin Peggy Reuter-Heinrich, Geschäftsführerin der Firma Heinrich & Reuter Solutions GmbH, schon beste Erfahrungen gemacht. Die Welcome-App, die sie gemeinsam mit ihrem Partner und ihren Mitarbeitern ursprünglich für Dresdner Flüchtlinge entwickelte, wird inzwischen von etlichen anderen deutschen Städten genutzt.

Inspirierende Anregungen gaben auch die ehemalige RTL-Wohnexpertin Tine Wittler, die Unternehmerin des Jahres 2015, Steffi Barth, und Susanne und Simone Meyer-Götz von „Corry & Co.“ in der abschließenden Talk-Runde weiter.

Kongressveranstalterin Daniela Kreissig hatte in das Programm bewusst üppige Pausen eingebaut. Diese wurden ausgiebig genutzt – um neue Kontakte zu knüpfen, alte zu intensivieren und Erfahrungen auszutauschen. Auch das Grußwort des leitenden Wirtschaftsförderers Dresdens, Robert Franke, wurde diskutiert. Auf den Appell von Viola Klein, sich künftig zufriedenstellender um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Wirtschaftsförderung und die Flüchtlingsproblematik zu kümmern, entgegnete er: „Ich nehme mit, dass es in diesen Bereichen großen Handlungsbedarf gibt. Die Hausaufgaben sind bei mir angekommen.“

www.unternehmerinnen-kongress.de

Von Susanne Voigt

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