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Angeklagter soll Drogen im großen Stil verkauft haben

Ein Wäschekorb voll Marihuana Angeklagter soll Drogen im großen Stil verkauft haben

Eduard B. machte in Drogen, und da hat der Albaner nicht gekleckert, sondern geklotzt. Bei ihm ging das Zeug kiloweise weg. Der 38-Jährige war offenbar ein Anlaufpunkt von anderen Händlern oder Verteilern von Dealerbanden. Er versorgte sie mit Drogen, die diese dann in kleineren Portionen in Dresden und Umgebung unter die Leute brachten.

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Ein in Dresden Angeklagter soll Drogen im großen Stil verkauft haben

Quelle: dpa

Dresden. Eduard B. machte in Drogen, und da hat der Albaner nicht gekleckert, sondern geklotzt. Bei ihm ging das Zeug kiloweise weg. Der 38-Jährige war offenbar ein Anlaufpunkt von anderen Händlern oder Verteilern von Dealerbanden. Er versorgte sie mit Drogen, die diese dann in kleineren Portionen in Dresden und Umgebung unter die Leute brachten. Wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln muss er sich seit Mittwoch vor dem Dresdner Landgericht verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, zwischen Oktober 2014 und Januar 2015 insgesamt fünfeinhalb Kilo Marihuana und 1,6 Kilo Crystal an einen justizbekannten deutschen Dealer verkauft zu haben. Dafür traf man sich immer auf Parkplätzen von Einkaufsmärkten im gesamten Dresdner Stadtgebiet.

Im Sommer 2016 soll Eduard B. dann Marihuana im großen Stil an einen Iraker, der für eine Drogenbande arbeitete, verkauft haben. Laut Anklage geht es da um mehr als 20 Kilogramm.. So übergab der Angeklagte am 23.Juli einen Wäschekorb voll Marihuana – etwa zehn Kilo und im August noch einmal zehn Kilogramm, diesmal in Umzugskisten. Solche Mengen trägt man nicht im Papiertütchen weg, da braucht man stabile Transportmittel.

Offensichtlich war Eduard B. da schon ins Visier der Ermittler geraten. Im November 2016 rückte die Polizei an. Sie fanden in seiner Wohnung auf der Sternstraße eine Schreckschusspistole und eine Schuldnerliste, in seiner Gartenlaube in Übigau Cliptütchen mit Kokainanhaftungen, in seiner Garage in Gohlis 20 Gramm Drogen und eine Feinwaage und am Angeklagten selbst , versteckt in einer Socke im Schritt, über zehntausend Euro.

Am 7. August wird der Prozess fortgesetzt, da sollen erste Zeugen gehört werden. Geklärt wird dann auch, von wem und woher der Angeklagte die Drogen überhaupt hatte. Insgesamt sind elf Verhandlungstage angesetzt.

Der Iraker, dem Eduard B. die Drogen im Wäschekorb und Umzugskisten verkaufte, muss sich übrigens ab Freitag vor dem Landgericht verantworten.

Von Monika Löffler

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