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Lokales Am Wasserwerk Saloppe fallen die Gerüste
Dresden Lokales Am Wasserwerk Saloppe fallen die Gerüste
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19:47 07.03.2016
Kontrast von Historie und Moderne: Das Wasserwerk Saloppe wird seit zwei Jahren grundlegend saniert, umgebaut und erweitert. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Am Fuße des Loschwitzer Hanges prangt ein Gebäude, das sich zum vierten Elbschloss mausern soll. Dort steht das zwei Jahrzehnte lang nicht genutzte Wasserwerk Saloppe, in dessen Inneren sich in den vergangenen zwei Jahren einiges getan hat. Das Industriedenkmal, das im Jahr 1875 als erstes Dresdner Wasserwerk eingeweiht wurde, soll künftig ein Residenzschloss mit 36 luxuriösen Wohnungen werden. In den Herbstmonaten können die Dresdner das ehemalige Wasserwerk wahrscheinlich in neuem, aber optisch historischem Gewand bewundern. Zwei Jahre nach dem Baustart werden im Sommer die Spitzen der beiden 35 Meter hohen Türme, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden, nach alten Plänen und Fotos wieder errichtet. Bis dahin stehen Sandstein- und Klinkerarbeiten an der Außenanlage der Wohnresidenz an, um dem Gebäudekomplex zu seinem alten Antlitz zu verhelfen. Details wie der steinerne Brunnen mit den beiden Freitreppen am Westgebiet bleiben ebenfalls erhalten. Die entstehenden Maisonette-Wohnungen, die bei 4800 Euro pro Quadratmeter liegen, sind laut dem Investor Miljenko Salopek aus Friedberg bei Augsburg schon fast alle verkauft. Die kleinsten Unterkünfte sind zwischen 60 und 90 Quadratmeter groß, ein Townhouse bietet künftig Platz auf insgesamt 520 Quadratmetern. Mehrere Millionen Euro seien bereits jetzt in das Bauvorhaben investiert worden. Bis zum Frühjahr 2017 – und damit ein Jahr später als geplant – sollen die Arbeiten an dem Industriedenkmal fertiggestellt sein.

Von juju

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