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Lokales Altmarkt wird 2020 und 2021 gebaut
Dresden Lokales Altmarkt wird 2020 und 2021 gebaut
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07:36 19.09.2018
Schon 2007 und 20008 war der Altmarkt Schauplatz umfangreicher Bauarbeiten. Quelle: Ralf Hirschberger
Dresden

Die Stadtverwaltung will den Altmarkt in den Jahren 2020 und 2021 umfangreich sanieren. Das geht aus dem Investitionshaushalt der Verwaltung für die Jahre 2019 bis 2023 hervor. Danach sind fünf Millionen Euro Kosten für die Sanierung der „Veranstaltungsfläche Altmarkt“ in den Jahren 2020 und 2021eingeplant. Weitere 1,2 Millionen Euro sollen für die Erneuerung des Veranstaltungsnetzes auf dem Altmarkt fließen.

In den vergangenen Wochen hat die Verwaltung auf dem zentralen Platz Schürfungen und Tragfähigkeitsuntersuchungen durchführen lassen. Dabei sei festgestellt worden, dass die Tragfähigkeit der Schichten wie auch die erforderliche Drainage des Platzes nicht ausreichend seien. Das habe dazu geführt, dass Regenwasser durch den Pflasterbelag versickert ist und Schäden am Leitungsnetz verursacht habe. Deshalb müsse der Altmarkt mit Millionenaufwand grundhaft saniert werden.

Zunächst hatte die Verwaltung lediglich geplant, das Leitungsnetz auf das neue Striezelmarktkonzept anzupassen, die Kapazitäten für die Stromversorgung zu erhöhen und Glasfaserkabel für ein leistungsfähiges Mobilfunknetz zu verlegen. Wegen der vielen Kabelschächte ist der Striezelmarkt für mobilitätseingeschränkte Menschen und Eltern mit Kinderwagen nur schwer zu passieren. Das Stromnetz ist zu schwach ausgelegt, einige Stände und Buden sind bereits auf Strom von Anliegern angewiesen. Das Mobilfunknetz bricht regelmäßig zusammen, da sich auf dem Striezelmarkt sehr viele Menschen mit eingeschaltetem Mobilfunkgerät befinden.

Bei Voruntersuchungen für die Arbeiten an der Infrastruktur stellten die Ingenieure die Mängel fest, die sich bei tiefergehenden Untersuchungen als gravierend herausstellten. Damit sich der Zustand nicht weiter verschlechtert, müsse die Verwaltung handeln.

Der Altmarkt war bereits zwischen 2007 und 2009 umfassend saniert worden. Quelle: Oliver Killig/Archiv

Der Altmarkt war bereits zwischen 2007 und 2009 umfassend saniert worden. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hatte sich bereits im Juni verärgert darüber gezeigt, dass die Stadt nach dieser relativ kurzen Zeit erneut viel Geld für einen grundhaften Ausbau in die Hand nehmen muss.

Damit steht auch fest, dass der Striezelmarkt 2020 nicht auf dem Altmarkt stattfinden kann. Ausweichstandort dürfte der Ferdinandplatz werden, der aber nur noch 2020 zur Verfügung steht. Danach soll auf der innerstädtischen Freifläche, die gegenwärtig als Parkplatz genutzt wird, der Bau des neuen Verwaltungszentrums beginnen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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