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Lokales AfD demonstriert gegen Asylpolitik – Gegendemonstranten geschlagen und bespuckt
Dresden Lokales AfD demonstriert gegen Asylpolitik – Gegendemonstranten geschlagen und bespuckt
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19:35 09.09.2015
AfD'ler und Gegendemonstranten am Neustädter Markt. Quelle: DNN

Die Redner wetterten gegen die ihrer Meinung nach zu hohe Zahl von Flüchtlingen, forderten eine verstärkte Abschiebung und eine rigidere Aufnahmepolitik.

Unter den Teilnehmern waren entgegen der Ankündigung keine sichtbaren NPD-Kader, dafür viele Pegida-Teilnehmer. Auch die üblichen Pegida-Sprüche von „Volksverräter“ bis „Lügenpresse“ waren zu hören. Gegendemonstranten wurden massiv abgefilmt und fotografiert sowie beleidigt. Mit dem Sprechchor „wir kommen wieder“ endete die Veranstaltung nach knapp zwei Stunden auch analog zu den montäglichen Pegida-Demos.

Begleitet wurde die Demo von rund 80 Gegendemonstranten. Zwischen beiden Seiten kam es mehrfach zu Wortgefechten und Beleidigungen und vereinzelt zu körperlichen Auseinandersetzungen. So schlug ein AfD-Sympathisant am Neustädter Markt auf Gegendemonstranten ein, die Polizei trennte das daraufhin entstehende Handgemenge beide Lager daraufhin. Eine weitere Handgreiflichkeit mussten die Beamten kurz vor Schluss schlichten. Ein AfD-Teilnehmer hatte einem Gegendemonstranten ins Gesicht gespuckt, der hatte daraufhin zugeschlagen. Die Polizei nahm beide Personalien auf.

Der Demo-Zug der AfD sorgte im abendlichen Berufsverkehr für längere Staus auf der Köpckestraße, dem Carolaplatz und der Albertstraße.

DNN

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