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Ärger mit Nachbarn: Anwohner der Gymnasien Klotzsche und Dreikönigschule legen Widerspruch gegen Sporthallenbau ein

Ärger mit Nachbarn: Anwohner der Gymnasien Klotzsche und Dreikönigschule legen Widerspruch gegen Sporthallenbau ein

Ärger mit den Nachbarn: Gegen den Bau von gleich zwei Schulsporthallen haben Anwohner Widerspruch eingelegt. In beiden Fällen geht es um neue Sporthallen für Gymnasien.

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Jens Rieth, stellvertretender Leiter des Gymnasiums Klotzsche, weist auf die Fläche, auf der noch vor vier Wochen die alte Tonnensporthalle aus den 1970ern gestanden hat. Ein Anwohner hatte Widerspruch gegen den Bau der neuen Sporthalle eingelegt. Bauverzug soll es trotzdem nicht geben.

Gleichwohl liegen die Dinge am Gymnasium Klotzsche ganz anders als an der Dreikönigschule in der Neustadt.

"Gegen die Baugenehmigung für die Klotzscher Dreifeld-Halle liegt seit August vergangenen Jahres ein Widerspruch vor", teilt Schulbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) auf DNN-Anfrage mit. Das Bauaufsichtsamt habe den Widerspruch nicht zurückweisen können, so dass der Fall an die Landesdirektion abgegeben werde. Weil es sich um ein laufendes Verfahren handle, könne er nichts zu den Gründen für den Widerspruch sagen. Bauverzug für die 4,5 Millionen Euro teure Halle wird es in Klotzsche aber nicht geben. "Wir beginnen wie vorgesehen im Frühjahr mit dem Neubau", so Lehmann. Die Stadtverwaltung schätze ein, dass der Widerspruch wenig Aussicht auf Erfolg hat.

Vor vier Wochen ist die marode Tonnensporthalle aus den 1970ern vom Schulgelände verschwunden. Bis der Neubau steht, müssen die Gymnasiasten in zwei alten Hallen Sport treiben. Die eine gehört zur ehemaligen 86. Mittelschule an der Alexander-Herzen-Straße, die andere steht neben der Schwimmhalle Klotzsche an der Straße Zur Wetterwarte. "Beide sind viel zu klein, daher nicht für alle Sportarten geeignet und der Weg bis dahin ist so weit, dass ein Bus zwischen der Schule und den beiden Sporthallen pendelt", beschreibt der stellvertretende Schulleiter Jens Rieth die Misere.

Noch mehr klemmt es beim Gymnasium Dreikönigschule: Bereits seit Oktober 2011 liegt hier ein Widerspruch gegen die Baugenehmigung für die Zweifeld-Sporthalle mit einem Kleinspielfeld vor. Die Halle war an der Alaunstraße neben der "Scheune" und auf dem bisherigen Parkplatz vorgesehen. Auch hier konnte das Bauaufsichtsamt den Widerspruch nicht zurückweisen, so dass sich jetzt die Landesdirektion damit befasst. "Wir warten die Entscheidung ab, haben demzufolge noch keine Bauleistungen ausgeschrieben", sagt der Schulbürgermeister. Verzögere sich das Verfahren allerdings länger, verschiebe sich der Baubeginn wegen der Ausschreibungsfristen, der Bauabläufe, der Winterpause und eventuell erforderlicher Umplanungen bis ins Frühjahr 2014. Immerhin geht es an der Alaunstraße nicht nur um den Bau der Sporthalle, sondern auch um ein ebenerdiges, öffentlich nutzbares Parkdeck unter der Halle, das zwei Millionen Euro teuer ist. Kostenpunkt des gesamten Vorhabens: 6,5 Millionen Euro.

Erfolgreich geklagt gegen die Größe des Erweiterungsbaus hatten Anwohner der Mittelschule Weixdorf. In der Folge musste die Schule von der Drei- auf eine Zweizügigkeit geschrumpft werden, erhielt das Gebäude zusätzlichen Schallschutz und eine Lüftungsanlage. Ein Jahr betrug der Bauverzug.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.02.2013

Katrin Richter

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