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Dresden Lokales Acht Antragsskizzen für Exzellenzcluster eingereicht
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17:59 03.04.2017
Die TU Dresden wirft erneut ihren Hut in den Ring um die begehrten Exzellenzcluster und letztendlich um den Fortbestand als „Exzellenzuniversität“ über 2018 hinaus. Quelle: dpa/Archiv
Dresden

Die TU Dresden wirft erneut ihren Hut in den Ring um die begehrten Exzellenzcluster und letztendlich um den Fortbestand als „Exzellenzuniversität“ über 2018 hinaus. Wie TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen am Montag im Beisein von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) und Mitarbeitern sowie Studierenden der Hochschule mitteilte, reichte die TU fristgerecht acht sogenannte Antragsskizzen für Exzellenzcluster ein.

Seit 2012 besitzt die TU bereits zwei solche Cluster, das Center for Advancing Electronics Dresden und Center for Regenerative Therapies Dresden. Damit gehört die Universität auch zum erlesenen Kreis der elf deutschen Exzellenzuniversitäten. Jede der nun acht neu eingereichten Skizzen hat die Chance, 2018 erneut in das Förderprogramm „Exzellenzcluster“ aufgenommen zu werden und für den Forstbestand der TU als „Exzellenzuniversität“ zu sorgen. Zwei Exzellenzcluster sind für eine erneute Bewerbung notwendig. Ministerpräsident Tillich ist optimistisch, dass die TU auch diesmal ihre Stärken ausspielen wird: „Die Technische Universität Dresden hat als Hochschule von internationalem Rang in der Vergangenheit immer wieder wichtige neue Impulse für Forschung und Lehre geliefert.“

Die acht Antragsskizzen sind Teil der Entwicklungsplanung der Hochschule und auf interdisziplinäre Forschung ausgerichtet: Drei Clusterskizzen sind im Forschungsprofil Gesundheitswissenschaften, Biomedizin und Bioengineering beheimatet, drei bei Intelligenten Werkstoffen und Strukturen und zwei im Bereich Informationstechnik und Mikroelektronik. All diese Bereiche sind innerhalb der TU-Forschungslandschaft weiter interdisziplinär mit anderen Fachrichtungen vernetzt – somit sind letztlich fast alle Wissenschaftsbereiche in die Clusterskizzen involviert.

Drei der acht Anträge stellt die TU im Verbund mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der RWTH Aachen.

Ausschlaggebend für den Erfolg der Antragsskizzen sind Forschungsprojekte, an denen ausgewiesene Spitzenwissenschaftler ebenso wie erfolgversprechende Nachwuchswissenschaftler mitarbeiten. Unterstützende Strukturen und Strategien der Cluster werden ebenso mit bewertet wie das gesamte universitäre und standortspezifische Umfeld.

„Die Förderung im Rahmen der bisherigen Exzellenzinitiative hat an der TU Strukturen geschaffen, die Spitzenforschung ermöglichen. Diese muss nun in den nächsten Jahren im Rahmen der neuen Exzellenzstrategie auch möglich sein“, erklärt Wissenschaftsministerin Stange.

Die TU Dresden rechnet sich nach eigenen Angaben aufgrund ihres Status quo als Exzellenzuniversität und ihres guten Rufs als forschungsstarke Universität gute Chancen im Wettbewerb aus. „Der Exzellenzwettbewerb wird sicher noch härter als in den vergangenen Jahren. Aber die TU muss diesen Wettbewerb nicht scheuen“, so Rektor Müller-Steinhagen. Aktuell gehört die TU zu den 20 innovativsten Universitäten Europas und konnte ihr Drittmittelaufkommen seit 2005 von 1207. Millionen Euro auf 243 Millionen Euro 2015 erhöhen.

Am 28. September entscheidet sich, welche der Antragsskizzen zum Vollantrag aufgefordert werden. Ein Jahr später, am 27. September 2018 wird bekannt, welche Exzellenzcluster erfolgreich waren und ab 2019 zunächst für sieben Jahre gefördert werden.

Von Sebastian Burkhardt

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