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Lokales Abschied von einem Neustädter Original
Dresden Lokales Abschied von einem Neustädter Original
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17:45 12.03.2018
Ein Bild erinnerte während der Trauerfeier in der Gaststätte an Joachim Loch. Quelle: Dietrich Flechtner

26 Jahre lang stand er im Dienste seiner Kunden hinter dem Tresen und begrüßte jeden Einzelnen per Handschlag. Auch der heutige russische Präsident Wladimir Putin stattete dem liebenswürdigen und manchmal etwas kauzigen Original während seiner Dresdner Zeit einen Besuch ab. Gearbeitet hat Loch in der Gaststätte bereits einige Jahre, bevor sie ihm gehörte. "Von 1986 bis 1989 war er zunächst Barleiter. Als dann die Wende kam, hat er sich selbstständig gemacht und die Kneipe für 120 000 Mark übernommen", berichtet seine Witwe Christina Loch (69). Er habe den Kredit der Radeberger Brauerei innerhalb von drei Jahren zurückzahlen können. "Es gab ja damals noch nicht so viele Kneipen hier. Da lief es wirklich ausgesprochen gut", so Christina Loch.

Obwohl ihr Mann mit Leib und Seele Wirt war, hat er ursprünglich etwas anderes gearbeitet. Nach einem Studium der Mathematik und Physik an der TU Dresden war er zunächst als Berufsschullehrer tätig. Erst durch einen Freund entdeckte er die Gastronomie für sich.

Wie es jetzt mit der Gaststätte weiter geht, weiß Christina Loch genau. "Es wird sich zwar erst mal nichts ändern, aber auf längere Sicht suche ich einen Nachfolger. Schließlich gehe ich ja auch schon auf die 70 zu." STH

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.04.2015

sth

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