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Lokales Ab September Handyparken in Dresden
Dresden Lokales Ab September Handyparken in Dresden
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14:04 19.02.2018
In anderen Städten zählt Handyparken zum Standardprogramm. Quelle: Tobias Ossyra
Dresden

Das Handyparken soll ab September in Dresden möglich sein. „Der Eigenbetrieb IT-Dienstleistungen der Landeshauptstadt Dresden entwickelt eine mobile App für die Entrichtung von Parkgebühren und deren Überwachung“, teilte der Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften von Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) jetzt auf Anfrage der DNN mit.

Die Stadtverwaltung hatte zuvor mehrere Varianten auf ihre Wirtschaftlichkeit untersucht. Es sind bereits zahlreiche technische Lösungen auf dem Markt, in vielen Großstädten zählt Handyparken zum Standardangebot.. Letztlich hat sich die Verwaltung nicht für ein vorhandenes System entschieden, sondern setzt auf eine eigene Entwicklung.

„Wir sind jetzt erst einmal froh, dass ein Termin für die Einführung feststeht“, erklärte Hendrik Stahlmann-Fischer, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, die sich für das Handyparken engagiert hat. Etwas verwundert nehme er zur Kenntnis, dass das Fahrrad in Dresden zum zweiten Mal erfunden werden solle. „Ziel unseres Antrags war eigentlich die schnelle Einführung des bargeldlosen Bezahlens auf städtischen Parkplätzen“, erklärte er.

Die SPD werde die Verwaltung nun fragen, ob es notwendig war, Ressourcen und Zeit in eine eigene App zu investieren. „Uns wäre ein höheres Tempo bei dieser Thematik lieber gewesen“, erklärte Stahlmann-Fischer. Der Stadtrat hatte im April 2017 Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) damit beauftragt, die Voraussetzungen für das Handyparken zu schaffen.

Beim Handyparken kann sich der Autofahrer mit einer technischen Lösung bei der Stadtverwaltung anmelden und mitteilen, zu welcher Uhrzeit er auf welchem Parkplatz angekommen ist. Bei der Abfahrt muss sich der Fahrer erneut melden, damit die Parkgebühr berechnet und von seinem Konto gebucht werden kann. Die Suche nach Kleingeld entfällt.

Diese Suche soll aber auch an den städtischen Automaten immer mehr entfallen. Gegenwärtig kann nur mit der Geldkartenfunktion bargeldlos gezahlt werden, aber künftig sollen auch andere Formen wie ec-Karte möglich sein. „Die Ausrüstung der Parkscheinautomaten ist in Vorbereitung“, kündigte Schmidt-Lamontain an.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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