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Lokales 80 Orangenbäume gedeihen für Rückkehr in den Dresdner Zwinger
Dresden Lokales 80 Orangenbäume gedeihen für Rückkehr in den Dresdner Zwinger
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23:51 09.09.2015
Die Gärtner setzen die bereits vorhanden 80 Orangenbäumchen, die später einmal im Dresdner Zwinger stehen sollen, in neue Kübel, zur Voraussetzung für das Gedeihen der sensiblen Pflanzen. Quelle: dpa

„Sie haben inzwischen eine Höhe von zwei bis 2,50 Meter erreicht“, sagte ein Sprecher der Staatlichen Schlösserverwaltung.

Nun sollen sie ihre Kronen ausbilden. „Erste neue Jungtriebe haben sie schon.“ Die Bitterorangenbäume aus Italien sollen in zwei Jahren im Zwinger aufgestellt werden, den die Schlösserverwaltung als Orangerie wiederbeleben will. Das hänge aber auch von den laufenden und noch geplanten Sanierungsarbeiten dort ab, sagte der Sprecher. Der Freundeskreis Schlösserland Sachsen hat bisher für 15 der besonders empfindlichen Pflanzen Paten - Firmen und Bürger - gefunden, die mit je 550 Euro pro Jahr und Gewächs die sehr teure Pflege fördern.

Kurfürst August der Starke (1670-1733) ließ den Zwinger ab 1709 als Orangerie für die damals als „goldene Äpfel“ bezeichneten Orangen- und Pomeranzenbäume bauen, die als Status- und Machtsymbol galten. Schon 1714 war er Heimstatt für mehr als 600 Pflanzen von rund 30 Arten, die das Baudenkmal bis 1880 prägten. Später entwickelte sich das Areal zum Ort höfischer Fest- und Repräsentationskultur sowie Museumsdomizil.

dpa

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