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Lokales 69 Norovirus-Erkrankte in Sachsen - Mitarbeiter des Essenzulieferers ebenfalls angesteckt
Dresden Lokales 69 Norovirus-Erkrankte in Sachsen - Mitarbeiter des Essenzulieferers ebenfalls angesteckt
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20:30 09.09.2015
Wolfgang Mauch von einem Reinigungsunternehmen putzt Klinken und Sanitäreinrichtungen des Döbelner Lessing-Gymnasiums mit spezieller Desinfektionslösung gegen Noro-Viren. (Archiv) Quelle: Sens dpa
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Die Zahl der insgesamt 2800 betroffenen Erwachsenen und Kinder habe sich seit Ende vergangener Woche nicht erhöht.

Es werde daher davon ausgegangen, dass die Epidemie abklingt. Insgesamt wurden amtlich Proben bei 187 Kindern und Erwachsenen genommen, 158 Untersuchungen sind abgeschlossen. Mitarbeiter hätten Schulen und Einrichtungen untersucht und geprüft. Am Montag waren sämtliche Schulen in Sachsen wieder geöffnet.

Zwei Einrichtungen eines Essenanbieters wurden über das Wochenende geschlossen, umfangreich gereinigt und desinfiziert und nach behördlicher Abnahme wieder freigegeben. Gelagerte Lebensmittel dürfen nicht mehr eingesetzt werden. Bei insgesamt 26 Mitarbeitern des Unternehmens an vier Standorten im Freistaat wurden Proben genommen, bei zwölf von ihnen wurde das Norovirus nachgewiesen. Sie wurden freigestellt.

Die Magen-Darm-Erkrankungswelle ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) die größte von Lebensmitteln ausgelöste Krankheitswelle dieser Art in Deutschland. Es seien mindestens 8962 Menschen in Ostdeutschland betroffen - größtenteils Kinder und Jugendliche, wie es im RKI-Lagebericht vom Montag heißt. Erste Fälle gab es demnach schon am 19. September; also mehr als eine Woche, bevor die Erkrankungen offiziell bekannt wurden.

Es sei aber nicht sicher, ob diese „einem separaten Geschehen zuzuordnen sind“. Die genaue Ursache für den Brechdurchfall ist weiter unklar. Sicher ist offenbar: Die Erkrankungen hängen mit dem Schulessen der Firma Sodexo zusammen. Von der Welle am stärksten betroffen ist Brandenburg mit 2896 Fällen; gefolgt von Sachsen (2880), Berlin (2223), Thüringen (913) und Sachsen-Anhalt (50)

dpa/dbr

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