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Lokales 6500 Menschen bei 18. Pegida-Demo – Ableger DDfE verzichtet künftig auf Straßenprotest
Dresden Lokales 6500 Menschen bei 18. Pegida-Demo – Ableger DDfE verzichtet künftig auf Straßenprotest
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23:53 09.09.2015
Quelle: DNNOnline

Das ist das Fazit nach dem 18. Pegida-Aufmarsch am Montagabend, der wieder auf dem Altmarkt startete und dem sich laut Polizei etwa 6500 Menschen anschlossen. Die Verantwortlichen der Bewegung meldeten mehr als die doppelte Teilnehmerzahl. Sie sprachen von 15.000 Menschen, die sich dem 18. „Spaziergang“ angeschlossen haben.

Tatjana Festerling, neues norddeutsches Vorstandsmitglied im Pegida-Verein, beschwor in ihren Reden ostdeutsche Stärken. Sie forderte, „verwurzelte Werte“ zu pflegen und gab nach Ansicht von Pegida-Gegnern zugleich ihre Bewerbung für die OB-Kandidatur der „Patriotischen Europäer“ ab. Sie forderte, eine Mauer zum „linksgrünes Volksversorgungsparadies“ im Westen zu errichten, „diesmal aber richtig“.

Lutz Bachmann kündigte eine Großveranstaltung „seiner“ Organisation am 23. oder 30. März in der Flutrinne im Ostragehege an. Nach DNN-Informationen ist dieser Veranstaltungsort allerdings noch nicht bestätigt. Außerdem will Pegida ab kommender Woche die Teilnehmerzahlen im Stil der DDR-Montagsdemos ermitteln, indem alle Teilnehmer je eine Spende - in diesem Fall eine Münze - abgeben sollen.

Zu den Pegida-Gegenveranstaltungen in Dresden kamen zwischen 500 und 600 Menschen. Laut Polizei nahmen bis zu 450 Menschen an einer Demonstration vom Bahnhof Mitte bis zum Theaterplatz teil. Rund 250 Menschen besuchten am Abend das Postplatzkonzert.

Parallel dazu gaben Kathrin Oertel und Rene Jahn, beide ehemals Vorstandsmitglieder bei Pegida, bekannt, die Organisation „Direkte Demokratie für Europa“ werde künftig nicht mehr auf die Straße gehen. Beide bestätigten die entsprechende Facebook-Meldung gegenüber unserer Redaktion. Jahn kündigte zugleich neue Initiativen an.

cs

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