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Lokales 5000 Euro Geldstrafe für Holocaustleugner
Dresden Lokales 5000 Euro Geldstrafe für Holocaustleugner
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10:35 05.05.2018
Symbolfoto Quelle: dpa
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Dresden

Wegen Volksverhetzung musste sich Alfred S. am Freitag vor dem Dresdner Amtsgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft warf dem Deutsch-Kanadier, der seit 1987 in Deutschland lebt, Holocaustleugnung vor. Der 62-Jährige soll am 11. Februar vergangenen Jahres bei einer Veranstaltung am Zwingerteich anlässlich der Bombardierung Dresdens 1945 die Vernichtung der Juden in der NS-Diktatur in Frage gestellt und verharmlost haben. Die Leugnung des Holocaust ist in Deutschland ein eigener Strafbestand.

Der Angeklagte hatte im Vorfeld im Internet auf den Prozess aufmerksam gemacht und um Teilnahme an der Verhandlung gebeten. Entsprechend groß war der Andrang und der Gerichtssaal gut gefüllt. Die Emotionen kochten hoch und Richter Herbert Dietz musste mehrfach Ordnungsgeld erlassen – einmal unterbrach er wegen der tumultartigen Zustände die Verhandlung, damit sich die Gemüter beruhigen. Alfred S. wurde zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen à 50 Euro verurteilt.

Von Monika Löffler

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