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4,5 Milliarden Euro Hightech-Investitionen in Dresden

Zum Auftakt der Semicon 4,5 Milliarden Euro Hightech-Investitionen in Dresden

Internationale Technologiekonzerne und Forschungseinrichtungen investieren in den nächsten Jahren rund 4,5 Milliarden Euro in den Hightech-Standort Dresden. Damit soll vor allem das "Internet der Dinge" vorangetreiben werden.

 
 

Quelle: AG Silicon Germany

Dresden/München.  Dresden baut laut städtischer Einschätzung seine Position als führendes Zentrum für „Internet der Dinge“-Technologien aus. In den nächsten Jahren investieren internationale Technologiekonzerne und Forschungseinrichtungen wie Globalfoundries, Infineon, Bosch, die Fraunhofer-Gesellschaft und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) insgesamt rund 4,5 Milliarden Euro in Dresden, teilte die Stadtverwaltung zur Eröffnung der Halbleitermesse „Semicon Europa“ in München mit.

Damit werde Dresden zu einem „weltweit führenden Leitstandort“ für Basistechnologien des „Internets der Dinge“ (englisch: Internet of Things = IoT), betonte der Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP). Aus der sächsischen Landeshauptstadt kommen demnach „Technologien und Produkte, die in IoT-Anwendungen in der industriellen Produktion, in neuen Mobilitätslösungen, in intelligenten Stromnetzen oder in der Gesundheitsbranche eingesetzt werden“. Dazu gehören Prozessoren mit niedrigem Stromverbrauch, Mikro-Elektromechanische Systeme (MEMS) und Sensoren, spezielle Mikrocontroller, Leistungselektronik, Mobilfunk-Lösungen der fünften Generation (5G) und Energieernte-Technologien für selbstversorgende Systeme.

Zugleich informierten die kommunalen Wirtschaftsförderer über ein eigenes Förderprogramm für junge und kleinere Hightech-Firmen an: Demnach verteilt die Stadt in den Jahren 2017 und 2018 insgesamt 850 000 Euro, um Dresdner Innovationen für das „Internet of Things“, die Industrie 4.0, Intelligent vernetzte Städte (Smart City), modernen Energiesysteme und Werkstoffe zu unterstützen.

Weitere Investitionen fließen, weil Dresden zu einem „Smart Systems Hub“ für das Internet der Dinge ernannt wurde. In diesem Zuge entsteht auf dem Campus der TU Dresden ein „Co-Innovation Center“ als Herzstück für den Digital-Hub. Dafür investiert der Freistaat rund 100 Millionen Euro.

„Keine andere Region in Europa vereint eine solch umfassende Technologie-Kompetenz, um industriespezifische IoT-Lösungen zu realisieren“, ist Dresdens Chef-Wirtschaftsförderer Robert Franke überzeugt. „Dresden verfügt über die entscheidenden Erfolgsfaktoren, um die Industrien weltweit bei der digitalen Transformation mit IoT-Basistechnologien aus einer Hand voranzubringen.“

Von DNN

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