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32 neue Sozialwohnungen am Dresdner Altmarkt kommen 2020

Neubau 32 neue Sozialwohnungen am Dresdner Altmarkt kommen 2020

Der Investor Revitalis Real Estate AG baut am Altmarkt 213 Wohnungen. 32 Wohnungen werden Sozialwohnungen. Das Unternehmen will Fördermittel beantragen, kritisiert aber deren Höhe. Die Kosten ließen sich damit nicht decken.

213 Wohnungen sollen an der Kreuzkirche entstehen.
 

Quelle: REVITALIS / cube viz

Dresden. Der Baubeginn steht noch nicht fest, der Fertigstellungstermin dagegen schon: Im ersten Quartal 2020 will der Hamburger Projektentwickler Revitalis Real Estate AG sein Wohn- und Geschäftshaus am Altmarkt einweihen. „Wir haben den Bauantrag planmäßig im August eingereicht und werden beginnen, wenn die Baugenehmigung vorliegt“, erklärte Revitalis-Sprecherin Daniela Börger. Sollte die Genehmigung zeitnah erteilt werden, könnten die Arbeiten an der Baugrube noch dieses Jahr beginnen. Die archäologischen Grabungen auf dem Grundstück zwischen Schreibergasse und Pfarrgasse sind bereits abgeschlossen.

In dem Neubau entstehen laut Börger 213 Wohnungen, davon 15 Prozent Sozialwohnungen. Die anfängliche Miete für die 32 öffentlich geförderten Wohnungen beträgt 6,50 Euro pro Quadratmeter mit einer Bindungsfrist von 15 Jahren. Die Ein- bis Zwei-Raumwohnungen mit einer Wohnfläche von 30 bis 60 Quadratmetern stehen für Mieter bereit, die im Besitz eines Wohnberechtigungsscheins sind. Dieser ist an Einkommensgrenzen gekoppelt und muss bei der Stadtverwaltung beantragt werden.

Die Revitalis wird laut Vorstand Thomas Cromm Mietzuschüsse von bis zu 3,50 Euro pro Quadratmeter erhalten. „Wir werden die Fördermittel demnächst beantragen.“ Der Freistaat Sachsen fördert in Dresden und Leipzig den sozialen Wohnungsbau, die Mittel werden über die Stadt ausgereicht. „Wir haben einen sehr konstruktiven Dialog mit der Stadt geführt und die Umsetzung befindet sich auf einem guten Weg“, so Cromm.

Der Revitalis-Vorstand kritisiert aber, dass die Zuschüsse nach der aktuellen Förderrichtlinie nicht ausreichen, um die Herstellungskosten zu decken, weil die Kostenmiete deutlich höher sei als zehn Euro pro Quadratmeter. „Wenn bei der Förderung nicht noch nachgebessert wird, dürfte es kaum möglich sein, dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum in ausreichender Anzahl zu schaffen“, schätzt der Revitalis-Vorstand ein.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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