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300 Millionen Jahre alte Urechse trifft auf Hochtechnologie

Skelett an der TU Dresden untersucht 300 Millionen Jahre alte Urechse trifft auf Hochtechnologie

Wissenschaftler des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der Technischen Universität Dresden haben ein 300 Millionen Jahre altes Skelett der Urechse „Orobates pabsti“  mit Hilfe eines der größten Röntgen-Computertomographen Deutschlands untersucht und ein 3D-Modell rekonstruiert.

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Im Phyletischen Museum der Universität Jena untersuchen Martin Fischer und John Nyakatura (r) das Skelett der Ur-Echse.

Quelle: dpa

Dresden. Wissenschaftler des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der Technischen Universität Dresden haben ein 300 Millionen Jahre altes Skelett der Urechse „Orobates pabsti“  mit Hilfe eines der größten Röntgen-Computertomographen Deutschlands untersucht und ein 3D-Modell des Skeletts rekonstruieren können. Dies geschah im Zusammenhang mit den Forschungen des Evolutionsbiologen John Nyakatura von der Humboldt-Universität Berlin.

Die Computertomografie des 1998 in Tambach-Dietharz (Landkreis Gotha) gefundenen Fossils brachte Aufschlüsse über die Bewegungsabläufe der Urechse zu ihren Lebzeiten. „Wir erforschen in einem einzigartigen Projekt, welche Konsequenzen die Abnabelung vom Wasser für das Bewegungssystem der Tiere gehabt hat“, so Nyakatura, der vermutet, dass diese Ursaurierart wohl zu den frühesten Wirbeltieren, die vollständig an das Leben an Land angepasst waren, gehört.

Den Forschern gelang es, mit über 1.000 Röntgenprojektionsaufnahmen ein 3D-Modell des Skelettes am Computer zu rekonstruieren. Aus den CT-Daten und zusätzlich rekonstruierten Bewegungsabläufen entstanden am Ende des Projektes animierte bewegte Studien der Urechse. Interessierte können sich die Ergebnisse ab Freitag im Phyletischen Museum in Jena ansehen. Weitere Informationen finden Sie unter www.phyletisches-museum.uni-jena.de.

am

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