Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales 300 Millionen Jahre alte Urechse trifft auf Hochtechnologie
Dresden Lokales 300 Millionen Jahre alte Urechse trifft auf Hochtechnologie
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:54 15.04.2016
Im Phyletischen Museum der Universität Jena untersuchen Martin Fischer und John Nyakatura (r) das Skelett der Ur-Echse. Quelle: dpa
Anzeige
Dresden

Wissenschaftler des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der Technischen Universität Dresden haben ein 300 Millionen Jahre altes Skelett der Urechse „Orobates pabsti“  mit Hilfe eines der größten Röntgen-Computertomographen Deutschlands untersucht und ein 3D-Modell des Skeletts rekonstruieren können. Dies geschah im Zusammenhang mit den Forschungen des Evolutionsbiologen John Nyakatura von der Humboldt-Universität Berlin.

Die Computertomografie des 1998 in Tambach-Dietharz (Landkreis Gotha) gefundenen Fossils brachte Aufschlüsse über die Bewegungsabläufe der Urechse zu ihren Lebzeiten. „Wir erforschen in einem einzigartigen Projekt, welche Konsequenzen die Abnabelung vom Wasser für das Bewegungssystem der Tiere gehabt hat“, so Nyakatura, der vermutet, dass diese Ursaurierart wohl zu den frühesten Wirbeltieren, die vollständig an das Leben an Land angepasst waren, gehört.

Den Forschern gelang es, mit über 1.000 Röntgenprojektionsaufnahmen ein 3D-Modell des Skelettes am Computer zu rekonstruieren. Aus den CT-Daten und zusätzlich rekonstruierten Bewegungsabläufen entstanden am Ende des Projektes animierte bewegte Studien der Urechse. Interessierte können sich die Ergebnisse ab Freitag im Phyletischen Museum in Jena ansehen. Weitere Informationen finden Sie unter www.phyletisches-museum.uni-jena.de.

am

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wer Termine nicht einhält oder Arbeitsmaßnahme nicht wahrnimmt, muss mit Kürzungen in der Grundsicherung rechnen: Das Jobcenter Dresden hat im vergangenen Jahr rund 10.400 Sanktionen ausstellen müssen – deutlich weniger als noch 2014.

15.04.2016

Eigentlich sollte es nur ein Test sein: Moritz* ist Fahrradfahrer und pendelt täglich zwischen seinem Wohnort Dresden und seinem Job in Radebeul. Zu Versuchszwecken montierte er eine Gopro-Kamera am Fahrradlenker und dokumentierte so den „ganz normalen Wahnsinn auf der Straße“, wie er es nennt.

19.04.2016

Die steten Bemühungen hatten Erfolg: Die Stadt hat den Bau eines Rad- und Gehwegs zum Jägerpark angekündigt. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr erledigt werden. Und die Pläne gehen noch weiter.

15.04.2016
Anzeige