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Lokales 300 Dresdner diskutieren über die Zukunft der Stadt
Dresden Lokales 300 Dresdner diskutieren über die Zukunft der Stadt
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07:50 27.08.2017
Rund 300 Dresdner haben am Samstagnachmittag darüber diskutiert, wie Dresden in Zukunft aussehen soll. Quelle: Anja Schneider
Dresden

 Rund 300 Dresdner haben am Samstagnachmittag darüber diskutiert, wie Dresden in Zukunft aussehen soll. Zu dem Bürgerforum im Kulturpalast hatte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) geladen. Am Ende wurde dann groß gefeiert.

Ziel der Veranstaltung sei eine „nachhaltige Vision 2030+“ hatte Hilbert im Vorfeld angekündigt und drei Themenfelder eröffnet. Die Kulturhauptstadtbewerbung, die Debatte über das demokratische Dresden und eine Zukunftskonferenz, die Projekte und Visionen für die nächsten Jahre entwerfen sollte.

Seit Samstag hat Dresden ganz offiziell ein Kulturhauptstadtbüro. Die Eröffnung war Höhepunkt eines langen Tages, an dem es um Zukunftsvisionen für Dresden ging.

Zukunftskonferenz sucht Visionen

Denn Dresden ist im Wettbewerb Zukunftsstadt bundesweit unter den letzten 20 Bewerbern. Nun werden Projekte gesucht, die von den letzten acht Gewinnern des Bundeswettbewerbs umgesetzt werden dürfen. Dresden setzt dabei vor allem auf Nachhaltigkeit, erklärt Projektleiter Norbert Rost. Lokal könne man das meiste bewegen, Ziel sei es nun, Pilotprojekte zu erkennen. Im Kulturpalast waren dabei verschiedenste Visionen zu sehen, von der Elektromobilität zu Fahrradautobahmen durch die Innenstadt, von Solardächern bis zu Stadtteilhäusern, selbst der Fernsehturm fehlte nicht.

Demokratiekonferenz sucht gutes Miteinander

Parallel ging es in der „Demokratiekonferenz“ um das Miteinander der Dresdner und die Stärkung der Demokratie. Konstruktiver Streit, wertschätzenden Dialog und eine Gesprächskultur auf Basis menschlicher Werte gab Julia Günther, Referentin für Demokratie und Zivilgesellschaft der Landeshauptstadt Dresden, als ein Ziel aus. Wie könne Dresden Demokratie fördern und gleichzeitig Menschenfeindlichkeit abbauen sollte genauso thematisiert werden wie das friedvolle Miteinander alteingesessener Dresdner und neu hinzugezogener Menschen.

Kulturhauptstadt-Bewerbung hat jetzt ein Büro

Er brauche „Verstärkung“, um über die Zukunft der Stadt nachzudenken, hatte Oberbürgermeister Dirk Hilbert zu Beginn verkündet. Man müsse „Grenzen verlassen“ und neu darüber nachdenken, welche Projekte Dresden künftig in den Mittelpunkt stellen muss, um sich weiterzuentwickeln.

OB Dirk Hilbert mit dem Leiter des Büros, Stephan Hoffmann und Kulturbürgermeisterin Annekathrin Klepsch Quelle: Anja Schneider

Eines davon soll auf jeden Fall die Bewerbung zur Kulturhauptstadt sein. 2025 will sich Dresden mit dem Titel schmücken, am Samstagabend wurde das Bewerbungsbüro im Kulturpalast feierlich eröffnet. Die Bewerbung sei eine große Chance für die Stadtentwicklung, so Stephan Hoffmann, Leiter des künftigen Büros. Mit den „Zukunftsdenkern“ und „Demokratiestiftern“ wolle man eng zusammenarbeiten.

Von S. Lohse

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